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Zwergenrennen

März 28, 2015

Was für ein Event!

Am Rande eines Kriteriums fanden Zwergenrennen statt.

5-6jährige fuhren um die Wette

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Da musste ich hin.

Obwohl ich natürlich am liebsten Zwerge auf viel zu großen Rennrädern sehe.

Das wichtigste Spektakel aber!:

Laufradrennen!

Mit Prinzessin. Wenn auch die Eltern es als Spaß sehen, könnte es ein riesiger werden.

Nun, der Prinzessin war es zu laut.

Und zu voll.

Sie wollte dann doch lieber nicht.

Musste sie auch nicht.

Trotzdem fotografierte ich die Zwerge. Als sie die 300m geschafft hatten, sah ich, ah, da hat sich noch einer verweigert. Stand noch im Ziel. Oh! Das ist ja die Prinzessin!

Die radelte jetzt los. Hatte die Strecke damit für sich. Und wollte hernach gar nicht mehr aufhören.

Ich tu mich schwer, hier die wunderbaren Fotos der Knirpse zu zeigen. Deshalb gibt es sie nur in Masse. Oder eben hinter großen Sonnenbrillen. Groß gucken geht natürlich trotzdem. Wie immer: Aufs Bild klicken

Traurige Zustimmung

März 27, 2015

Das Kind, das Kleine, hat bei Facebook seinen Status geändert.

Unbenannt

Quelle: Jan Böhmermann in Neo Royal

Wir sind hier…

März 24, 2015

… wir sind laut…

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… weil Ihr uns den Montag klaut.

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Flohmarkt im Westen

März 22, 2015

Der heißt ja eigentlich Westpaket und ist fast so schön wie der auf dem Feinkostgelände. Nur leider findet der im Westen nicht so regelmäßig statt, wohl weil dafür eine Straße gesperrt werden muss. Dafür gibts dann aber auch Live Musik und DJs.

Und gestern für mich einen Schreck: Objektiv kaputt. Ich mehrte hin und mehrte her, natürlich alles ohne Brille, inmitten des Gewühles, doch es blieb dabei. Keine brauchbaren Fotos, ergo: Objektiv im Eimer*. Ich schraubte das große auf und fotografierte aus der Ferne. Sollte ich öfter machen.

Im Übrigen hätte ich fast eine veganen Hot Dog probiert. Aber obwohl vor mir nur ein weiterer Hungriger stand, dauerte die Zubereitung, also Aufwärmen und Garnieren, der Wurst doch lange genug, dass mir ein unangenehmer Geruch in die Nase stieg. Der kam eindeutig vom Hot Dog und ließ mich schleunigst weiter eilen.

Gekauft habe ich natürlich auch: 5 Bücher. Sonst war nix für Inch dabei. Trotz sehr gründlicher Suche. Ach ja, über foodsharing habe ich mich intensivst informiert.

Zum groß gucken einfach auf die Bilder klicken

*Lag nur an den Einstellungen. Mit Brille hätte ich das auch auf dem Flohmarkt erkennen können.

Durchblick

März 21, 2015

Na, haben Sie gestern auch alles gut sehen können?

Wir hatten ja bombastisches Guck-Wetter. Nur mit der Ausrüstung haperte es etwas. Aber wenn man von Laboren umgeben ist…

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update: Durchguckdingens, zweckentfremdet

 

 

 

Frauen in die Produktion!

März 20, 2015

So, liebe LeserINNEN, und Leser, deren Frauen mitverdienen, statt sich zu Hause um die noch daheim lebenden oder längst ausgezogenen Kinder zu kümmern.
Ab heute, vielleicht auch erst ab Montag, vielleicht auch schon seit gestern, aber auf einen Tag mehr oder weniger kommt es ja nur wirklich nicht an, bekommen Sie für Ihre Arbeit tatsächlich Geld. Bis jetzt haben Sie nämlich quasi umsonst gearbeitet. Durchschnittlich 22% weniger Lohn verdienen Frauen in Deutschland. Im Vergleich zu den Männern. Frei nach dem Motto: Alle Menschen sind gleich, Männer sind etwas gleicher.
Es gibt natürlich verschiedene Betrachtungsweisen und so kommen manche auf ein geringeres Defizit. Das stimmt uns froh, bedeutet das doch, dass wir zum Beispiel nur im Januar für Nasse gearbeitet haben. Also immer im Vergleich zu den Männern.
Kritik gibt es sowieso. Zum Beispiel, dass wir selber Schuld sind, weil sich eben zu wenig Mädchen und Frauen für technische Berufe begeistern können. Die sind nämlich besser bezahlt als „typische Frauenberufe“. Der Haken fällt den Kritikern nicht auf, oder wird bewusst verschwiegen in der Hoffnung, dass auch dem Zuhörer, Leser, wem auch immer nicht auffällt: „Typische Frauenberufe“ werden schlechter bezahlt als zum Beispiel technische (typisch männliche dann wohl?).
Gerechtigkeit ließe sich also ganz einfach herstellen. Denke ich.
Und Sie so?

Ein tierisches Ende

März 16, 2015

Sonntags ist immer nicht so sehr viel los. Gemessen an den Veranstaltungen der vorangegangenen Tage. Kein Wunder, befinden sich doch die meisten Besucher spätestens ab dem frühen Nachmittag auf der Heimreise.

Auch in meiner Bude ist wieder Ruhe eingekehrt. Die letzten Gäste trollten sich so gegen 10.

Das Kleine Kind ist schon irgendwann Samstag Mittag gefahren. Dummerweise sperrte sie dabei aus Versehen Milli the Cat im Schlafzimmer ein. Und als ich also ziemlich erschöpft nach Hause kam, nach all den vielen Lesungen, erschrak ich erst, folgte dann dem Geruch und stopfte nach und nach Kopfkissen und Bezüge und Matratzenauflagen in große blaue Mülltüten. Die Waschmaschine konnte ich um die Zeit ja schlecht anwerfen.

Mit Essig, Wasser und Bürste machte ich mich über die Matratze selbst her, wendete sie, schlief dann auf der „linken“ Seite und am Sonntag, als ich sozusagen freie Bahn hatte, öffnete ich die Plastiktüten nach und nach und wusch und wusch und wusch.

Gut, dass sonntags immer nicht mehr ganz so viel los ist.

15:00 Uhr, Kabarett Sanftwut in der Mädlerpassage

Komm, mir gehn bei die Giraffen, eine Lesung mit Musik. Dass das ohne Voranmeldung gehen soll, kann ich gar nicht glauben. Also bin ich lieber schon eine Stunde eher da.

Natürlich. Ausverkauft. Aber das zeitige Kommen wird belohnt, ich warte artig im Kaffee, bis ich erst eine Karte erwerben darf und dann irgendwo platziert werde.

Ist ihnen mal aufgefallen, dass sich Leute gern an den Rand setzen?

Im Kabarett sind in einer Reihe nur 6 Stühle. Und nun raten Sie mal, welcher frei ist? Natürlich rückt niemand nach. Da hievt sich ein korpulentes Paar lieber aus der Reihe, als dass ich ihnen möglicherweise den Fluchtweg versperre.

Kennen Sie den Leipziger Zoo? Also vielleicht wenigstens aus der Serie Elefant, Tiger & Co?

Ich bin ja quasi drinnen aufgewachsen. Also, so kommt es mir vor. Wie wohl allen Leipzigern. Und bei allen findet sich diese Kinderfoto auf dem weißen Pony. Also bei den älteren. Man konnte sich sogar mit kleinen Tigern fotografieren lassen, wenn grad welche da waren.

So etwas gibt es natürlich heute nicht mehr. Tierschutz und so. Aber um Tiere geht es der Kabarettistin Uta Serwuschok in ihrem Buch auch eher weniger. Vielmehr beschreibt sie, offensichtlich auch eine der vielen Dauerkartenbesitzerinnen, die Menschen. Die Besucher.

Und das ist Klasse. Bei der Lesung biege ich mich vor Lachen. Da vergesse ich fast, mir ein Tuch vor die Nase zu halten. Denn natürlich sind wieder so höchsten ein Dutzend Zuschauer unter 30 da, ein bissl Mittelalter, der Großteil aber mindestens so um die 70. So um die 70jährige Damen tendieren dazu, sich, wenn sie ausgehen, ein bisschen zu viel Parfüm aufzutragen. So sitze ich in einer Wolke aus Kölnisch Wasser und zu viel Parfüm. Beides führt bei mir, zu stark konzentriert, zu Kopfschmerzen und schlimmer noch, zu leicht asthmatischen Anfällen. So, presse ich mir also mein Tuch, dass ich in einer Anwandlung von Geistesblitz wieder aus dem Mantelärmel zog, als ich die Garderobe abgab, vor die Nase und versuche mich nicht zu sehr aufs Überleben, sondern auf das Programm zu konzentrieren, das ja wirklich köstlich ist.

Natürlich, vorgetragen von einer Kabarettistin, ist es noch mal besser, als gelesen. Das ist so ähnlich wie Max Gold. Eine Lesung ist einfach noch mal besser als seine an sich schon genialen Bücher.

Leider, das habe ich beim Hineinlesen, ich habe mir das Büchlein natürlich umgehend gekauft, mit Bedauern feststellen müssen, verzichtet Uta Serwuschok in selbem weitgehendst auf das Sächsisch. Vielleicht, damit auch Nicht-Sachsen die Unterhaltungen der beobachteten und beschriebenen Zoobesucher verstehen. So aber bleibt ein Stück Humor auf der Strecke. Denn ist nicht der Dialekt der Sachsen auch Ausdruck ihres Gemüts?

So kann ich jedem nur empfehlen, wenn es sich anbietet, eine Lesung nicht zu verpassen. Auch wenn er Die Geschichten vielleicht schon gelesen hat und kennt. Denn das Buch lohnt sich. Jedenfalls für alle, die gern in den Zoo gehen. Vorgetragen von Uta Serwuschok wird der Spaß aber verdoppelt.

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