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Von Baustelle zu Baustelle

Januar 23, 2013

Es ist ja nicht so, dass ich gerade auf Arbeit genug zu tun hätte mit Ein- und Auspacken und Hin- und Herräumen.

Nein. Wenn ich vom vielen Hin- und Hergerenne völlig fertig nach Hause schleiche, empfange ich dort noch Handwerker und Vermieter. Natürlich nicht gleichzeitig. Das wäre zu viel Terminabsprache. Erst waren die Herren Klempner da. Und eröffneten mir, dass es in der Küche wohl doch etwas mehr zu tun gäbe, als der Vermieter mir im November angekündigt hatte. Immerhin konnte ich sie davon überzeugen, die entsprechenden Anschlüsse dort zu lassen, wo sich meine Spüle befindet. Dafür eröffnete mir der Elektriker dann, dass der Ofen raus muss. Der Backofen. Weil er dahinter rumwerkeln muss. Und hinter irgendeine Rückplatte der Einbauküche muss er auch. Den Platz für die Steckdose für den Kühlschrank hat er mir auch gezeigt. Nur, mein Kühlschrank steht ganz wo anders. Ist aber Wurscht. Weil alle Kühlschranksteckdosen nun mal in die eine bestimmte Ecke kommen. Im Bad aber wird meine Decke um ungefähr 20cm gesenkt. Weil über mir eine Rollstuhlfahrerin wohnt, die ein spezielles Bad kriegt und dafür brauchen die die oberen 20cm meiner Nasszelle. Dazu muss ich da nun dort alles abbauen. Und der Klempner hatte mir vorher noch gesagt, dass ich die Einbauten drin lassen kann.

Zum Glück war der Vermieter nach den Handwerkern da. Und schickt mir nun den Hausmeister, der mir das alles abmontiert. Weil ich: Weibchen. Und in solchen Momenten kann ich ganz Weibchen sein. Hilfloses Weibchen.

Nach jedem Besuch fallen mir mehr Dinge ein, die ich unbedingt aus der Gefahrenzone räumen muss. Und so packe ich fröhlich zu Hause weiter, nachdem ich das schon ein paar Stunden auf Arbeit getan habe.

Und wenn dort, im Institut, die Möbelpacker von „Baustelle“ reden, kriege ich jedesmal eine mittelschwere Krise.

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5 Kommentare leave one →
  1. Januar 23, 2013 11:13 pm

    Ich drück dir die Daumen! Da brauchts gute Nerven und viel Geduld.
    Hier gehts nächste Woche auch weiter. Im Wohnzimmer ist eine Wand nass. Dauerregen seit drei Wochen. Und anderweitig beginnt sich stellenweise der Putz heben. Wird alles erledigt, sagt der Vermieter. Ich krieg derweil die Krätze, wie das hier erledigt wird….^^

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  2. Januar 24, 2013 12:42 am

    Ich würde wahnsinnig werden. Wahrscheinlich für ein paar Tage ausziehen wenn es ginge, ich wünsch Dir jedenfalls gute Nerven.

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  3. Januar 24, 2013 8:25 am

    Na das hört sich ja nach nervenden Tagen an. Behalt die gute Laune und den Überblick, alles hat ein Ende selbst diese Zustände 🙂

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  4. Januar 24, 2013 5:38 pm

    Irgendwie muss ich jetzt bei deiner Beschreibung der anscheinend recht unkoordinierten Renovierungsarbeiten in deiner Wohnung ganz spontan an den Berliner Flughafen denken. :mrgreen:

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    • Januar 24, 2013 5:48 pm

      Hihihi! Danke! Du bist die erste, die mich bezüglich der Haus- und Wohnungssanierung zum Lachen bringt

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