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Und dann lief alles besser als gedacht

Januar 22, 2013

Montag. Tag 1 des Umzuges im Institut. Labore, Teil 1. Vom 7:30 bis 18:30 Uhr, hat der Chef der Umzugsfirma am Freitag gesagt, dauert das.

Weil es schon am Sonntag Abend schneit, stelle ich mir den Wecker lieber etwas früher. Mit Radfahren wird’s sicher nicht und ob die Straßenbahnen überhaupt kommen? Ich bin lieber vorbereitet.

Am Montag Morgen ein Blick aus dem Fenster gibt mir Recht. Es schneit. Ganz dolle!

Ich spure zur Haltestelle. Überraschenderweise funktioniert der Öffentliche Nahverkehr. Pünktlich 10 vor Halb Acht schließe ich das Büro auf. Nebenan die sind auch schon da. Und die von den Finanzen auch. Die zwei Mitarbeiter, die ich aus unseren ausgelagerten Bereichen geordert habe, trudeln ein.

Es kann losgehen.

8:00 Uhr. Wer fehlt, sind die Herren Möbelpacker. Eine Viertelstunde später rufen sie an, erzählen was von Schnee und Stau und dass sie in 15min da wären. Noch mal 45min länger und sie erscheinen tatsächlich. Da hätten wir doch alle etwas länger schlafen können. Nuja.

Mein Telefon klingelt. Handynummer sehe ich auf dem Display. Herr X. Als ich ihn frage, wie ich ihm helfen kann, fragt er gleich zurück, ob mir niemand Bescheid gesagt hätte. Nein? Er stehe vor der Tür. Filtertest an einem Sicherheitsgerät. Natürlich hat die Zentrale der Firma mir nicht Bescheid gesagt. Natürlich hatte die mir auch nicht Bescheid gesagt, als ich vor reichlich einer Woche auf den Techniker wartete. Ich musste da selber anrufen und nachfragen. Den neuen Termin würde  man mir mitteilen. Der dürfe aber nicht in dieser heute beginnenden Woche liegen, habe ich noch gemahnt. Na das hat ja prima geklappt.

Ein bisschen hektisch springe ich zwischen dem Techniker, der in einem abgeschlossenen Bereich testet und den Möbelpackern hin und her. Schließe hie und da mal eine Tür auf und sofort wieder ab. Und wundere mich ein bisschen über zwei drei Mitarbeiter, das Wort Kollegen möchte ich hier vermeiden, die das alles nichts angeht.

Wir kommen trotzdem gut voran. Auch weil die Herren Möbelpacker sehr umgängliche gutmütige Kerle sind. Und wir anderen helfen ja fleißig mit. Also nicht, dass wir Kartons schleppen. Aber manche Möbel mit Rollen unten dran kann man ja gemütlich vor sich herschieben.

Nur einmal werde ich noch etwas hektisch. Wenn ich am Wochenende weg war, habe ich montags immer nicht wirklich was zu Essen im Haus. Ich kann einfach nicht so weit vordenken und kaufen. Deshalb überfällt mich ein heftiger Hunger. Irgendwann so gegen Mittag. Um in der Mensa zu essen, habe ich keine Nerven, da rase ich lieber irgendwo hin, lass mir was einpacken und zurück ins Büro. Um die Zeit sind hie und da sogar schon ein paar Fußwege beräumt!

Und dann ist so gegen 15:00 Uhr der erste Teil geschafft. Also es gibt nichts mehr zu räumen. Manche Dinge können wirklich erst morgen.

Verblüfft freuen wir uns auf den Feierabend.

Die Kolleginnen, die ihre Kinder heute „verkauft“ oder ihre Männer engagiert haben, haben jetzt ein paar unverhoffte Freistunden. Und ich Zeit, endlich meine Weihnachtsdeko einzupacken.

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One Comment leave one →
  1. Januar 22, 2013 11:42 pm

    Das klingt doch alles ganz manierlich. Wenn du mehr „drunter & drüber“ magst, komm auf den Schwarzen Berg, da ticken die Uhren (und die Menschen) ganz anders 😉

    Gefällt mir

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