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Schönes Wetter

Mai 3, 2015

So ein erstes Maiwochenende, das viel besseres Wetter zu bieten hat als angesagt, stellt Inch schon vor gewisse Herausforderungen. Gut, dass ich nicht weg gefahren bin, lag auch daran, dass ich bis vor 14 Tagen noch glaubte, arbeiten zu müssen. Die Wettervorhersage, es war von Regen die Rede, ich glaube auch von Kühle, hielt mich dann von Spontanwegfahrplänen ab. Und weil es eben so kommen sollte, wie es dann gar nicht kam, war ich bereit, trotzdem mal vorbei zu schauen. Auf Arbeit. Nur kurz. Frei messen. Lüftung einschalten. Nein umgekehrt. Na egal.

Vom Renntag am Tag der Arbeit berichtete ich schon. Heute war ich bei bestem Wetter beim Seifenkistenrennen. Davon erzähle ich Ihnen morgen. Oder Mittwoch. Ist eben so, wenn soviel passiert an drei Tagen, an denen ich mir immer nicht sicher bin: Ist heute Samstag? Oder doch schon Sonntag?

Richtig. Gestern war Samstag. Und ich beim Rugby.

Letztes Jahr war ja immer was, so dass ich die Pokalspiele verpasste. Dieses Jahr war auch immer was. Sogar die Six Nations habe ich komplett verschlafen. Aber gestern, gestern hatte ich Zeit. Und war in der Stadt. Wegen der unzuverlässlichen Wetterfrösche. Also rauf aufs Rad und raus nach Stahmeln.

Viertelfinale. Ich war sogar schon 15 min vor Anpfiff da und wunderte mich, dass die Gegner, die sich grad ein bißchen warm spielten, nur englisch sprachen. Und dann nur noch französisch. Weil, gegen wen es ging, hatte ich vergessen. Ist ja auch weit bis Stahmeln.

Nun, es war der SC Luxemburg. Die dürfen ausländisch sprechen. Und zwar gewann der RCL und zieht damit ins Halbfinale, aber so leicht machten es die Gäste den Leipzigern nicht, die Blau-Gelben begannen nervös und so ging es vor allem in der ersten Halbzeit ziemlich ausgeglichen zu. Es gab ein paar Beulen auf beiden Seiten, ein kleines Handgemenge und ein Luxemburger verletzte sich so, dass er ausgetauscht werden musste. Die zweite Halbzeit lief besser für unsere Jungs, als aber in der letzten Viertel Stunde zwei Spieler des RCL mit Zeitstrafen vom Platz mussten, ist mir ein bisschen schlecht geworden. Trotzdem: 27:19 gewonnen. Nächste Woche Halbfinale gegen den SC Rottweil. Wieder in Leipzig. Vielleicht ist ja dann wieder so schönes Wetter.

Und Sie dürfen auf den nun folgenden Bildern das Ei suchen. Kleiner Tipp: aufs Bild klicken hilft. Und nein, es ist nicht auf jedem Bild ein Ball. Aber auf fast jedem.

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19 Kommentare leave one →
  1. Mai 3, 2015 7:35 pm

    Boah! Seifenkistenrennen und Rugby – was wäre ich da gerne dabei gewesen… 🙂

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  2. Mai 3, 2015 10:16 pm

    Wahrlich nicht meine Sportart, aber deine Fotos machen direkt grosse Lust, in so einen Menschenhaufen einzutauchen 🙂

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  3. Mai 4, 2015 11:53 pm

    Rugby als Sport ist ja auch nicht so meins, aber für Sportfotografie ist das eine sehr dankbare Sportart, viel Action auf engem Raum und immer so schön angestrengte Gesichter *g*

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  4. Mai 5, 2015 9:29 pm

    Irgendwann müssen wir mal zusammen zu einem Rugby-Spiel. Muss ja nicht in Neuseeland sein 😉
    Dann hätte ich gerne einen Nachhilfekurs in Sachen Spielregeln.

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    • Mai 5, 2015 9:32 pm

      Oh ja. Das habe ich grad gedacht, als ich angefangen habe zu lesen. So lange Du mich nicht den fuffzigtausend Abseitsregeln fragst, gern doch

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  5. Mai 5, 2015 9:47 pm

    Frau Tonari. Sicher im Süden. So was ist immer im Süden. Heidelberg oder so.
    Und wenn Du mal verwirrt sein willst, kannste ja mal hier was zum Abseits lesen http://www.drvreferees.de/images/sdrv/laws/Regel11_AbseitsSpielberechtigung.pdf
    Da musste studiert haben. Aber keine Sorge: Die 5 wichtigsten Regeln kenne ich

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  6. Mai 8, 2015 3:23 am

    Rugby. Seufz. Der grosse Sohn spielt ja seit mehr als einem Jahr. Ja, das tut weh. Nach jedem Spiel sieht er aus, als sei er zusammengeschlagen worden. Na gut, das ist wohl dann mein Mutterherz, was da ein wenig uebertreibt. Aber die Stollen von den Fussballschuhen machen halt recht unschoene Kratzer – bei Spielern, die am Boden liegen, halt auch im Gesicht. Natuerlich nicht mit Absicht. Und humpeln tut er auch immer. Bisher heilte alles ganz gut ab. Ich hoffe doch, dass das so bleibt. Aber er kommt nach jedem Training und nach jedem Spiel so richtig zufrieden und aufgekratzt nach Hause – auch, wenn sie verloren haben. Muss ein Maennerding sein. Testosteron usw. Football ist ja was fuer Weicheier mit den ganzen Schonern und Schuetzern. Die Regeln habe ich auch noch nicht durchschaut…

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