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Fehlgeschlagene Konditionierung

Oktober 12, 2014

Da gibt man sich alle Mühe, auch so als Oma.

Kramt die vor Jahren für die Kinder gebastelten Puppen aus dunklen Ecken.

DSCN3397

Gerlinde und Puppi.

Findet auch die Babypuppe irgendwo. Die ist zwar nicht ganz so ökologisch, aber immerhin nicht neu

 

Yosha

Yosha

Und was fährt die Prinzessin dann spazieren? Nicht nur durch den Park sondern auch durch Connewitz, übers Feinkostgelände und so Gegenden?

DSCN3380

Die fand sich, als ich die alte Puppenstube und den Kaufmannsladen vom Boden räumte und heißt folgerichtig auch Puppenstube.

Immerhin, sie war nackt und ich nutzte die Chance, sie wenigstens öko-bio-alternativ zu bekleiden.

DSCN3400

selbstgestrickt natürlich

Trotzdem…

warte ich auf den Tag, da die Prinzessin die politisch korrekte Wahl trifft

DSCN3401

Yosha, Gerlinde, Puppi undPuppenstube

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21 Kommentare leave one →
  1. Oktober 12, 2014 11:26 am

    Klasse 🙂
    Ich warte ja sehnlich auf Enkelkinder und die damit verbundenen Hoffnungen und Freuden.
    An korrekte Wahlen erinnerst du mich gerade wieder, welch ein Glück. Schönen Dank dafür

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    • Oktober 12, 2014 6:11 pm

      Wieso? Wohnst Du in Leipzigs Norden? Die müssen heute noch mal wählen, weil der NPD-KAndidat vorbestraft war. Der ist zwar nicht gewählt worden, aber trotzdem…

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      • Oktober 12, 2014 6:20 pm

        Nee, 🙂
        ich dachte eher daran, was sich die Kinder zum Spielzeug wählen …

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        • Oktober 12, 2014 6:26 pm

          Ach ja. Am. Hüstel. Da stand ich ja mal wieder auf einer besonders langen Leitung. Kinder und Spielzeug hatte ich nicht mit Herrn Ärmel zusammenbringen können. Weil Kinder groß und Enkel noch nicht in Sicht

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  2. Oktober 12, 2014 11:39 am

    Gegen Barbie machste halt nüscht ….
    😀

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  3. Oktober 12, 2014 12:09 pm

    Hahaha, herrlich. Yosha hat ´ne Zwillingsschwester hier. Sie heißt Maria und war die Lieblingspuppe des Sohnemanns.

    Deine Bilder erinnern mich ans Töchterlein. Sie bekam mit fast 2 Jahren von Oma und Opa zu Weihnachten einen Stubenwagen geschenkt. Mit Püppi drin und Kissen und allem Schnickschnack. Und was macht das Kind als erstes? Nimm die Kissen und Zudecke und die Puppe raus, wirft den Kram in die Ecke und transportiert ab sofort quietschvergnügt die Holzbausteine darin.

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    • Oktober 12, 2014 12:28 pm

      Ha! Klasse. Wir haben wenigstens Katzenbabies spazieren gefahren‘ lebende versteht sich. Aber BAUKLÖTZER! Klasse!

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  4. Oktober 12, 2014 2:07 pm

    😉 breitgrins … wie lange du da wohl warten musst?!

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    • Oktober 12, 2014 6:14 pm

      Ich fürchte, ich fürchte. Das ist wie mit Holzspielzeug. Sobald die Plagen bunte Plaste sehen, lassen sie die biologisch unbedenklichen Holzklötzchen liegen. Nur die Bausteine aus Kalkstein, die von der Form aussahen wie Lego, aber nicht so fest verschweißt hielten, mit denen konnten meine Kinder punkten. Da waren alle Freunde und Freundinnen neidisch drauf

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  5. Oktober 12, 2014 2:33 pm

    *Hahahaha!* 😆 Keine Sorge, diese kleine Geschmacksverirrung wird sich schnell legen. 😉

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  6. Oktober 12, 2014 5:01 pm

    hach, das wird ja noch spannend (bei mir) 😉
    die blonde blauäugige ist bestimmt kein geschenk der mama?!

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    • Oktober 12, 2014 6:17 pm

      Du meinst der Mama der Prinzessin?
      Nein, ich habe die doch beim Rauskramen der alten Puppenstube gefunden. Die habe ICH mal dem Großen Kind geschenkt. Weil alle Mädchen an der reform-pädagogischen Schule Barbies hatten. Da sollte sie kein Außenseiter sein. Allerdings musste die Puppe dann auch noch ein par Jahre später dem Kleinen Kind genügen

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      • Oktober 13, 2014 4:08 pm

        a ja, das erinnert mich daran, daß unsere jungs keine pistolen usw. haben sollten. bis dann die nachbarskinder ihnen die schießutensilien liehen….den rest kannst du dir denken.

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        • Oktober 14, 2014 8:04 pm

          Ha, das kenne ich auch! Da wurde dann aus Lego eine Maschinenpistole gebaut, jeder Stock war ein Revolver und das erste Taschengeld wanderte in den Spielwarenladen fuer eine Pistole, die kleine gelbe Plastikkuegelchen verschoss. Die haben wir noch Jahre spaeter in jeder Ritze gefunden… Heute kann der grosse Sohn jede Waffe klassifizieren und war mit einem Freund mehrmals auf der Shooting Range. Trotz unserer ausgepraegten Abneigung gegen alle Waffen, die wir stets und staendig begruendeten. Seufz. Es sieht aber so aus, als sei diese Phase vorueber. Wenn die Kinder aelter und unabhaeniger werden, schwindet der Einfluss der Eltern. Muss man aushalten koennen.

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  7. Oktober 12, 2014 9:08 pm

    Mit fehlgeschlagener Konditionierung habe ich so meine Erfahrungen *g*. Bei Junior ging das noch relativ einfach, aber bei Enkeln ist der Einfluss doch sehr viel geringer.
    Sind diese dürren Puppen überhaupt noch gefragt? Und in welchem Alter? Ich kenne nur irgendwelche Erdbeermädchen, seltsame Plüscheinhörner in Bonbonfarben und rosa Katzen, eine Barbie hat sie hier noch nicht angeschleppt. Find ich aber auch nicht schlimmer als den anderen Kram.

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  8. Oktober 13, 2014 8:17 am

    Aaalso, hier sieht das ja so aus:

    Das Fräulein Maus besitzt zwei (geschenkt bekommene, nicht von uns!) Barbies. Ab und zu kleidet sie die an oder aus, verzichten würde sie selbstverständlich auf keine davon, und manchmal wünscht sie sich sogar noch ein paar mehr Barbies. Aber: die Barbies sind die, die nach getanem Spiel in die Kiste gelegt werden, Deckel drauf, gut. Nicht mal Namen haben die.

    Die „richtigen“ Puppen, die werden nicht nur an- oder ausgekleidet, die gehen auch mit in die Badewanne, werden im Tragetuch auf Ausflüge mitgenommen, und schlafen selbstverständlich mit im Bett. Und heissen Ida und Lilli.

    (Die ganz ökologisch korrekten 😉 Puppen können übrigens weder Mutter noch Tochter besonders gut leiden, weil die irgendwie nicht „echt“ genug sind.)

    So gesehen, finde ich, kann ich mich als Mutter eigentlich entspannt zurücklehnen. 😀

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  9. Oktober 14, 2014 7:56 pm

    Barbies, hach. Erinnert mich an eine absolut peinliche Geschichte. Die Tochter des Hauses bekam eine zum 4. oder 5. Geburtstag von einem Kindergartenfreund geschenkt. Sie packte das Geschenk aus und reichte sie gleich an mich weiter mit den Worten:“Mama, die kannst Du gleich eingepackt lassen, die koennen wir weiter verschenken, ich mag ja keine Barbies.“ Der arme Schenkende schaute ziemlich bedroeppelt drein. Ich wies meine Tochter sofort zurecht, dass man sich fuer ein Geschenk bedankt und dass sie extrem unhoeflich war. Man, tat der Junge mir leid. Er hatte aber bei der wilden Geburtstagsparty mit Schatzsuche etc. dann doch noch viel Spass.

    Der Puppenbuggy wurde hier nur von den beiden Jungs geschoben – selbstverstaendlich leer, da ja Platz fuer die unterwegs gefundenen Schaetze sein musste. Da habe ich dann auch schon mal den Opa (vaeterlicherseits 😉 ) zurecht weisen muessen, der Jungs mit Puppenbuggies, naja, seltsam fand. Er hat sich dran gewoehnen muessen. Puppen waren nicht so angesagt in unserem Haushalt. Eher Plueschtiere.

    Der juengere Sohn schleppte bis er 6 war immer ein Bastkoerbchen am Henkel mit seinen Matchbox-Autos mit sich rum. Sah schon schraeg aus, habe aber alle bissigen Bemerkungen der aelteren Geschwister abgewuergt. So gesehen ist uns das mit der Praegung auch nicht so ganz geglueckt, aber die Kids waren gluecklich und das ist die Hauptsache.

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