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Die neue Seenlandschaft im Norden

Mai 9, 2014

Als am Samstagabend unsere zwei Orientierungsspezialisten über die Route nach Hause diskutierten, warf ich den Bitterfelder Bogen ein. Der soll das neue Wahrzeichen der Stadt sein und ich war da noch nie. Die anderen auch nicht. Also beschlossen.
Den Aussichtsturm an der Goitzsche bestiegen wir dafür nicht. Guckten nur. Und einer der Kumpel aß pflichtgemäß ein Fischbrötchen. Wir anderen waren noch zu satt.
Am See fand ein Marathon statt. Wir wurden ermahnt, rechts zu fahren. Doch da wir den Läufern entgegen fuhren, sahen wir nur das Spitzenfeld, und das kam vereinzelt daher und behinderte uns nicht. An einem Punkt im Wald stand ein herrlich altes Feuerwehrauto, ich kroch fotografierend drum herum, die Freunde empfahlen mir einen Vereinsbeitritt. Das brauch ich aber nicht. Ich war nämlich Junger Brandschutzhelfer, damals, als ich noch Pionier war.
Um zum Bitterfelder Bogen zu kommen, muss man natürlich bergauf fahren, bis man ganz oben auf der ehemaligen Halde ist. Und dann noch auf den Bogen hinauf. Die Aussicht ist gigantisch. Leider ist ja in Richtung Seen und so nur Wald zu sehen. Langweilig. Und ganz hinten Leipzig. Bei klarem Wetter soll man sogar den Brocken sehen. Aber es war ja kein klares Wetter. Mehr so bewölkt. Und die Temperaturen? Mit Jacke und Weste war es zu warm, ohne Weste zu kühl.
Auch hier sind die Seen alles alte Tagebaue. Also die Goitzsche und auch der Neuhäuser See, den wir auf dem Weg nach Delitzsch passierten. An der Goitzsche aber haben sich die Bitterfelder eine kleine Riviera hin gebaut.
In Delitzsch dann eine etwas längere Suche nach einer Kneipe, die allen passt. Ist nicht einfach mit älteren Herrschaften zu radeln. Bei der Suche fiel mein Rad um, genau auf die Seite mit der Tasche, in die ich die runden Gläser verstaut hatte. Die hatte uns eine Wirtin geschenkt, weil wir so fasziniert waren und so nett. Die sind wirklich ganz rund und kippeln zwar wie Stehaufmännchen, fallen aber nicht um. Schwappern unmöglich. Cool.
Ich war wegen des Radumfallers kurzzeitig sauer, das legte sich aber beim Essen und die Gläser, habe ich zu Hause gesehen, sind auch ganz geblieben.
Nach Delitzsch kamen wir in gut bekanntes Radelgebiet. Vorbei am Werbelinsee zu „Omas Biergarten“ in Zwochau.
Und dann zurück zur Elster und nach Hause.
Irgendwann gegen 19:00 Uhr war ich zu Hause, weil wir mussten ja noch ein Abschiedsbier trinken in der Kneipe mit den Darmbeuteln.
Ab Montag wurde das Wetter vorübergehend besser. Das hat sich aber in der Zwischenzeit wieder gelegt. Auch der Muskelkater.

Wie immer: Drauf klicken

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4 Kommentare leave one →
  1. Mai 10, 2014 12:05 pm

    Wie schön, der alte Magirus mit dem Ulmer Münster als Markenzeichen. Und überhaupt die Strandidylle. Und der Bitterfelder Bogen. Bei der Tankstelle ich spontan aufgelacht….
    Eine feine Tour

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  2. Mai 10, 2014 5:03 pm

    schöne gegend, schade nur, daß ihr die strandliegen nicht nutzen konntet. und fischbrötchen! hhmmmmm…..

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  3. Mai 12, 2014 10:14 am

    Sehr cool, der Bitterfelder Bogen und der Aussichtsturm! Muss’sch ooch ma‘ hin! (Die Deutschlandurlaube sind immer so kurz…!)

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Trackbacks

  1. Die Sonntagsleserin | Über den Kastanien

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