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Sonntags im Park

April 28, 2014

Vom Kleinkinderspielplatz, stelle ich gerade fest, habe ich gar keine Fotos gemacht.
Nie.
Aber der ist ja eigentlich auch unspannend.

Drauf klicken und die Prinzessin groß sehen auf dem Spielplatz, den es schon vor 50 Jahren gab, beim Eisessen und auf dem Abenteuerspielplatz. Letzterer ist für große Kinder, weswegen ich eher damit beschäftigt war, die Prinzessin vor Ungemach zu schützen, als zu fotografieren.

Auf dem Kleinkinderspielplatz aber das Übliche:

Mütter, die mit im Sandkasten sitzen und ihre Kinder belehren, dass man nicht anderer Kinder Spielzeug zu nehmen hat.

Großmütter, die lesen oder stricken und die Kleinen selber lernen lassen, Spielzeug zu teilen oder wegzunehmen und zurückzugeben oder sich wegnehmen und zurückgeben zu lassen.

Wenige Mütter, die es genauso gelassen sehen wie die Großmütter,die aber viel zu oft keine Deutschen sind (die Mütter).

DIE MUTTER schlechthin, die ihre Brut solange über mich drüber klettern lässt, bis ich erst die Bank räume und dann den Spielplatz (Ich bin einfach nicht daran interessiert, ob Kim Durst oder Finn die Hosen voll hat oder Tabea ein Keks will)

Aber auch Großeltern, die extra aus Bayern angereist sind, um das kranke Enkelchen zu versorgen, weil die Tochter doch Vollzeit arbeiten geht und die erstaunt sind darüber, wie gut den Kleinen die Kita tut („Ich war ja erst dagegen, aber die Entwicklung und Förderung ist zu Hause ja gar nicht möglich“)

Nein, da hat die Prinzessin Recht. Der olle Spielplatz aus DDR-Zeiten ist viel spannender. Und der „große“ auch.

Zwar sitzen auf ersterem auch die Mütter mit im Sand und backen Kuchen und auf zweiterem trifft man zwangsläufig auf die so groß gewordenen, zu allem Übel vermutlich auch noch Einzelkinder, aber darüber wundere nur ich mich. Die Prinzessin findet es spannend. Und das ist ja die Hauptsache, oder?

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5 Kommentare leave one →
  1. April 28, 2014 7:59 pm

    die kleine prinzessin ist aber groß geworden! das war doch erst gestern oder so, daß sie auf die welt kam?!!

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    • April 29, 2014 8:21 am

      Ja, finde ich auch. Gestern erst geboren. Die Zeit rast noch schneller als bei den eigenen Kindern

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  2. April 28, 2014 11:08 pm

    Tierskulpturen als Spielgeräte sind ja mal eine nette Idee, so etwas habe ich hier noch nie gesehen. DIE MUTTER kenne ich auch, die lebt hier auf jedem Spielplatz *g*

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    • April 29, 2014 8:20 am

      Wg der Spielgeräte, da hieß es schon mal kurz nach der Wende: Die sollen weg. TÜF und so. Aber ich kenne hier in L.E. noch mindestens drei. Da scheinen die Ossies drauf zu bestehen wie auf Ampelmännchen und Sandmann. Früher standen diese Steinfiguren zum Klettern und Rutschen überall. Dazu noch sich drehende Tonnen. Die Tonnen sind weg. Und auf den Steinfiguren scheint sich trotz aller Befürchtungen auch nach der Wende noch kein Kind tot gespielt zu haben

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  3. April 29, 2014 3:04 pm

    Gut, dass die Ossis darauf bestanden haben, denn meine Kinder haben diese Spielplätze geliebt. Erst neulich haben wir wiedermal darüber gelacht, dass mein Sohn einst richtig sauer war, dass er am Kulki nur auf kleine Holzhühner klettern konnte, während es seine Schwester schon ins Nilpferdmaul schaffte.
    Ach ja, ich will nochmal auf das Hochhaus, weil es etwas dunstig war. Vielleicht können wir zusammen da rauf.
    Gruß von der Gudrun

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