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Ohne Ausnahme

März 8, 2014
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ist der heutige Tag für alle Frauen da.

Sie müssen sich nicht auszeichnen durch besondere Leistungen, wie zum Beispiel eine Mutterschaft. Ich frage mich sowieso, was das über eine Gesellschaft aussagt, die den Muttertag feiert.  Sind Frauen nur Frauen und würdig gefeiert zu werden, wenn sie Mütter sind? Dachte der „Erfinder“ des Muttertages an jene, die neben Haushalt und Beruf auch Mutter sind oder an jene, die auf den Beruf verzichten und sich ganz Haushalt und Kindern widmen (und natürlich der Rückenstärkung des Ehemanns)?

Daran dachte ich gestern, als ich mich mit Kolleginnen und Bekannten zum Frauentagsdinner traf. Wo wir uns selber feierten. Am Muttertag wäre die gestrige Runde kleiner gewesen. Zum selbstbestimmten Leben gehört eben auch das Recht zu entscheiden, ob frau Mutter sein will oder nicht bzw. wann. Obwohl ich natürlich immer dazu tendiere, jungen Frauen zur Mutterschaft zu raten. Und zur Vollzeitberufstätigkeit. Beides ist erfüllend, besonders in Kombination. Eigentlich sollten uns die Männer darum beneiden. Um diese doppelte Erfüllung. Stattdessen höre ich Klagen. Wie schwer das sei und wie teuer sowieso. Nun gut, vielleicht regt der heutige Tag dazu an, auch darüber nachzudenken.

Zum Glück, heute dürfen sich ja alle Frauen feiern. Passend dazu las ich heute beim Muger. Und fand bestätigt, woran ich gestern schon dachte. Der heutige Tag ist für alle Frauen da. Ohne Ausnahme. Frau muss weder Mutter sein, noch Jungfrau, Geliebte oder Model. Heute geht es um uns alle. Und darum, ein bisschen aufzuholen. Bedingungen zu schaffen, die jungen Frauen die gleichen Möglichkeiten bieten wie jungen Männern. Und sie nicht dereinst vor Entscheidungen stellen wie: Mutter oder Beruf? Oder Mutter und ein bißchen Beruf? Wann überhaupt Mutter?

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One Comment leave one →
  1. März 9, 2014 7:32 pm

    Gerade mal in D, kaufte ich gestern 3 Sträusse für die Frauen, die ich an jenem Tag treffen würde. Zuallererst der Besten, mit der ich Leben, Leide und Freuden teile. Danach sollte eine alte Freundin samt Gatten, mit denen ich auf Kuba war, eintreffen. Sie freute sich sichtlich, ihn habe ich ein wenig frustriert. Am Abend gingen wir essen, ins Vielmeer in Kühlungsborn, mit einem weiteren Uralt- Freund und Ehefrau. Der zweite Freund des Tages, den ich ein wenig ärgerte. Und dabei hatten wir alle ähnliche Sozialisation erfahren … Nun gut, ich konnte mich raus reden. Wer aus Russland kommt derzeit, hat was gut zu machen …
    Allen einen schönen Frauentag nachträglich! In Russland ist morgen noch arbeitsfrei, weil der Feiertag auf einen Samstag fiel.

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