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Grüße aus Sotschi

Februar 16, 2014

Morgen werde ich erst nach 8 auf Arbeit sein. Das muss sein. Morgen früh gucke ich Biathlon. 7:00 Uhr. Der Massenstart der Herren in Sotschi, verschoben auf den Montag Morgen.

Ja, ich gucke die Olympischen Spiele. Biathlon, Bob, Langlauf, Nordische Kombination und ein paar Sachen, die mich sonst nicht interessieren. Eiskunstlauf, oder die Rodelstaffel.

Mit Olympischen Spielen ist das so eine Sache. Schon immer gab es in meinem Freundes- und Bekanntenkreis genügend Leute, die sich alle 2 Jahre verwundert die Augen reiben, wenn sie hören: Ich gucke.

Doch noch nie war es so, dass ich mich dafür verteidigen musste.

Olympische Spiele in Russland. Das scheint ein Verbrechen zu sein. Olympische Spiele im Reich des Bösen. Schon im Vorfeld haben sich die Medien alle Mühe gegeben, aufzudecken und zu beweisen, wie unmöglich, wie untragbar das ist. Olympische Spiele in Russland, das scheint ein noch größeres Verbrechen zu sein als seinerzeit in Peking. Gut, die Berichte darüber, dass die Stadien nicht fertig würden, habe ich gelassen hingenommen. Die gehören zu Großereignissen wie der Floh zum Hund. Außer natürlich, das Großereignis findet in Deutschland statt. Auch in gewissen anderen Ländern scheint man eher in time zu sein. Aber China, Russland, Brasilien? Die Erfahrung aber hat mich gelehrt, trotz investigativem Journalismus: am Ende war zur Eröffnungsfeier immer alles fertig, egal ob in den USA, Kanada, China oder Korea.

Anders natürlich die Reportagen über Umweltzerstörungen, Menschenrechtsverletzungen, der Umgang mit den bedauernswerten Bewohnern zukünftiger Ausrichtungsorte Olympischer Spiele.

Menschenrechtsverletzungen sind nicht von der Hand zu weisen. Sie sind meistens schon da, wenn die Spiele nach da oder da vergeben werden, rücken aber, das ist das einzig Gute an der Vergabe, für ein paar Jahre in den Fokus der Öffentlichkeit. Merkwürdig finde ich es allerdings immer, wie schnell sie dann wieder aus dem Fokus verschwinden.

Doch Umweltzerstörung? Der Umgang mit den Einwohnern? Ein Russisches Problem? Warum wohl lehnten die Münchner und ihre Partnergemeinden die Bewerbung für 2022 ab? Ich erinnere mich an Ängste der Bürger. Und die hießen: Umweltzerstörung, steigende Mieten, Knebelverträge, die Schulden, die nach so einem Ereignis bleiben.

Ich gebe zu, im Falle Sotschi hat mich die negative Berichterstattung im Vorfeld geärgert. Das mag daran liegen, dass ich Russland mag. Ich gebe auch zu, ich bin da subjektiv. Nicht, dass ich, was da passiert, entschuldige, ich hätte mir nur gern auch etwas positives gewünscht. Aber, ich habe mich im Stillen geärgert. Nur so für mich.

Dann ging es los und ich las hier und da im Netz von Bekenntnissen zum Olympiaboykott (als Fernsehzuschauer). Als Argumente wurden oft genau die Stereotype heruntergebetet, die die Medien sich die letzten Jahre Mühe gegeben hatten, in unsere Köpfe zu pflanzen.

Nun, es steht jedem zu, sich der Quellen zu bedienen, die er mag und die er für richtig hält. Nur, wenn Stereotype heruntergebetet werden, gerate ich leicht in Rage. Vor allem dann, wenn sie von Menschen kommen, denen ich eigentlich zugetraut hätte, dass sie sich verschiedener Quellen zur Meinungsbildung bedienen.

Dann sah ich die Eröffnungsfeier. Fast ein bisschen aus Trotz, denn eigentlich gucke ich Eröffnungsfeiern nie.

Am Montag dann saß ich lange 11 Stunden im OP und als ich so fragte: Habt Ihr die Eröffnung gesehen, wurde mir entrüstet geantwortet: Nein! Olympische Spiele an einem Ort, der auf dem selben Breitengrad wie Nizza liegt!! So ein Blödsinn! Das gucke ich nicht!

Ich war ein bisschen sprachlos. Äh, Hallo? Kaukasus? Die Außenwettbewerbe finden in Krasnaja Poljana statt? Da hats im Januar durchschnittlich -15°C? Im Februar wírd es nicht viel wärmer sein? Verwunderte Blicke: Ach so? Äh, ja? Das wusste ich nicht…

Die Spiele begannen, die Sportstätten sind fertig, den Sportlern gefällts. Doch was nicht sein darf, ist auch nicht. Und so sonnen sich die zwei Sendeanstalten im Deutschen Fernsehen zwar in Zuschauerquoten, feiern die Sportgroßmacht Deutschland, suchen aber fleißig weiter nach Negativem, das es zu finden gibt.

Ich habe keine Ahnung, wer die Ticketpreise festlegt. Ich weiß nur, als ich plante, nach Turin zu den Winterspielen zu fahren, sah ich, obwohl ein kostenloses Quartier für die gesamten zwei Wochen, ob der Ticketpreise davon ab.

Und letztens war ich in Barcelona, sah das ehemalige Olympische Dorf und ein Einheimischer erzählte mir von dem Viertel, dass da vorher stand und von den Bewohnern. Das ehemalige Olympische Dorf von Barcelona soll heute das teuerste Wohnviertel der Stadt sein, wie eine Reiseführerin mehrmals stolz betonte, keiner der ehemaligen Bewohner der dafür abgerissenen Häuser kann sich die Miete dort leisten.

Und der Gigantismus in Russland, der zu Recht beanstandet wird?  Ich kann mich an die Bewerbung meiner Heimatstadt für die Sommerspiele 2012 erinnern. Ein familiäres Ereignis stellten sich die Befürworter vor. Das IOC sah die Stadt, befand sie für zu klein und Leipzig war raus. (Nicht dass ich das bedauern würde. Allein, wenn ich an den Auwald denke, den es jetzt nicht mehr gäbe, wird mir ganz übel. Und auch wenn die Mieten rasant steigen: Mit einer Olympiade vor 2 Jahren sähe es wohl ganz und gar gruselig aus)

Überhaupt das IOC. Wer braucht diese Art gigantischer Spiele, die seit Los Angeles immer ausufender zu werden scheinen? Das IOC? Die Sponsoren? Baufirmen? Politiker?

Die Sportler sicher nicht. Die Zuschauer wohl auch nicht.

Aber zurück zu Sotschi. Zurück zu den Berichterstattern, denen, die neben den Wettkämpfen Hintergründiges berichten. Ich habe keine Ahnung, was stimmt und was nicht. Da geht es mir wohl wie den meisten. Ich aber bin zumindest misstrauisch. Wegen Leipzig und München. Wegen Turin und Barcelona.

Und dann, nachdem ich 2 Wochen keine Emails empfangen konnte und das Programm endlich repariert hatte, fanden sich ganz viele Emails im Postfach. Ein Freund nämlich ist dort. Ein alter Kletterkumpel, mit dem ich schon hie und da im Süden zeltete und kletterte, im Osten zeltete und paddelte, in Boofen saß und so manche Nacht durch trank. Die Kinder sind befreundet. Man kennt sich halt.

Der alte Kumpel ist schon ein paar Jahre dort, schließlich musste allerhand gebaut werden für die Spiele und dazu brauchen auch die Russen internationales KnowHow. Und nun eben schaut er sich die Spiele auch an. Das ist ein Glück, finde ich. Das sind Berichte aus erster Hand. Berichte, denen ich geneigt bin, zu glauben, zumal der Freund jetzt eigentlich gar nicht so als Wintersportfan bekannt ist. Und mit seiner Erlaubnis dürfen Sie nun ausschnittsweise mitlesen, was er zu berichten hat. Zu den Umsiedlungen, dem Gigantismus, der Sicherheit, den Sportstätten, dem Flair, zum IOC.

Danke, lieber Kumpel, für die Erlaubnis. Und da ich nicht weiß, wo ich was kürzen soll, erlaube ich mir hier, die  erste Email fast vollständig zu veröffentlichen.

Ja, es ist richtig, es gab Umsiedlungen. Es ist auch richtig, es wurden nicht alle korrekt entschädigt. Insbesondere jene nicht, welche z.B. Garagen zu Wohnhäusern umbauten.

Es ist auch richtig, dass Häuser plötzlich schief standen. Vor allem dort, wo man Datschen ohne Baugenehmigung zu Dreietagenhäusern umbaute.

Es ist auch richtig, dass viele Gastarbeiter nicht bezahlt wurden. Dies ist wahrhaft zu verurteilen!!!

Es ist auch richtig, dass viel, sehr viel Geld verschwunden ist. Dafür stehen in bester Lage nun wunderschöne Villen. Ach, was schreib ich? Schlösser!

Es ist genau so richtig, dass deren Erbauer zum Teil bereits hinter Gittern sitzen. Sicher, sie hatten die falschen Freunde.

Genauso ist es richtig, dass sich viele Anrainer mit ihren Sorgen und Nöten ans Olympische Komitee gewandt haben. Leider wurden sie dort nicht erhört. Ist sicher nicht die richtige Organisation für solche Fragen. Die befassen sich doch nur mit Sport….

Die Antworten auf die Fragen der Nachhaltigkeit und die so ökologischen Spiele wird die Zukunft entscheiden.

Doch das soll zu diesem Thema reichen. Unsere so objektiven Berichterstatter sämtlicher Medien haben bereits ausreichend unvoreingenommen berichtet.

Und nun das Erstaunliche:

Trotz aller Unkenrufe, die Spiele finden statt. Keiner konnte sie verhindern und keiner boykottiert. Nun gut, einer schon.

Was mich erstaunt, alles wurde weitestgehend fertig und ist nutzbar. Was ich noch Anfang Dezember im Olympischen Dorf sah, stimmte mich damals äußerst skeptisch.

Über die Qualität der Ausführungen wollen wir den Mantel des Schweigens hüllen, wenn schon der liebe Gott keinen Schnee sendet, um Unschönes gnädig zu bedecken.

Da mein Geschreibsel ein Auftragswerk ist, nun zur eigentlichen Frage des Tages:

Wie überlebt der gemeine Sochinez die Spiele?

Also das ist so: Der gemeine Sochinez, sofern russischer Abstammung und finanzkräftig, hat die Stadt längst verlassen. Der weniger potente Sochinez, genau wie der Sochinez kaukasischer Ethnie versucht zu überleben und/oder seinen Reibach dabei zu machen. Man vermietet Stuben, verdingt sich als Schwarztaxi oder ist anderweitig kreativ. Oder man steht, wie so oft, einfach nur in Gruppen herum. Manch einer genießt es auch ganz einfach, denn so viel ist hier selten los.

Die Stadt gehört den Olympiagästen, wie auch den alles regelnden Volontären. Beide Arten erkennbar an den allgegenwertigen bunten Olympiaanzügen und den unvermeidlichen Akkreditierungsausweisen, welche man um den Hals trägt. An dritter Stelle erscheint unübersehbar der Polizist im Stadtbild. Martialisch, in schwarze Uniform gekleidet, mit Pistole und dem hierzulande unvermeidlichem Knüppel an der Seite, sorgt er stets und ständig für Sicherheit und lächelt sogar dabei. Dem Bösen keine Chance. Bisher ist alles ruhig. Um ehrlich zu sein, ich fühl mich sicher. …

Selbst auf den Straßen geht es sehr entspannt zu. Man hat alle Fahrzeuge, welche nicht in Sochi gemeldet sind, aus der Stadt verbannt. Wer zuwider handelt, wird gnadenlos abgeschleppt, ins 150km entfernte Tuapse. Natürlich gibt es Ausnahmen … 

Heut fiel mir auf, selbst die guten alten, klappernden Marschrutkis, die alle Haltestellenbereiche verstopfen, sind urplötzlich verschwunden. Wir haben schöne neue, große und helle Busse in Sochi. Welch ein Wunder. Fragt sich nur, wie lange?

Das Hotelproblem wurde auf ganz unkonventionelle Weise gelöst. Da man nun schon einmal einen schönen neuen Passagierhafen gebaut hatte, wurden dort kurzerhand fünf große Ozeanliner vertäut und als Hotel genutzt. Zwei weitere liegen in Adler vor Anker.

Ein Superlativ und unbedingt erwähnenswert ist der Transport zwischen Sochi und den Wettkampfstätten.

Man muss dazu wissen, dass die Spiele nicht wirklich in Sochi stattfinden. Sochi ist nur der Namensgeber der gesamten Region und dessen Hauptort, Verwaltungssitz und Tourismuszentrum. Die Wettkämpfe sind im Kaukasus oder im Olympiapark. Der befindet sich in Adler, ca. 25km entfernt. Nach „Krasnaya Polyana“, bzw. „Rosa Chutor“ sind es von Sochi sogar mehr als 70 km weit. Zwischen allen dem verkehren Züge oder S Bahnen alle 8 oder 15 Minuten, je nach Tageszeit und was das Wahnsinnige ist: Alles Kostenlos.

Sie waren wohl ursprünglich als Hochgeschwindigkeitsstrecken geplant. Heute rast man mit atemberaubenden 75 kmh durch die Landschaft. …

 

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15 Kommentare leave one →
  1. Februar 16, 2014 8:59 pm

    Dazu schreibe ich jetzt lieber nichts, da würde ich mich deiner Meinung nach ohnehin nur wieder in Stereotypen ergehen.

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    • Februar 16, 2014 9:29 pm

      Oh Gott! Ich hab doch nicht DICH angreifen wollen. Wir hatten das doch ausdiskutiert, hatte ich geglaubt. Ich habe ja auch nicht nur bei Dir gelesen

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      • Februar 16, 2014 9:32 pm

        Nein, ich fühle mich auch gar nicht angegriffen, liebe Inch! Das hast du jetzt missverstanden, oder ich habe mich missverständlich geäußert…

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        • Februar 16, 2014 9:36 pm

          Puh. Dann bin ich froh. Streiten will ich mich mit Dir deswegen ja wirklich nicht. Zumal ich ja weiß, dass Du nicht erst seit Russland von der Verwurstung der Olympischen Idee abgefressen bist. Wie ich übrigens auch

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  2. Februar 16, 2014 10:34 pm

    Vielen Dank Inch für deinen ausfürhlichen Bericht und auch deine Gedanken dazu. Er hat meinen Horizont etwas geweitet, auch durch die Mail deines Bekannten.

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  3. Februar 17, 2014 12:06 am

    Bei einer Olympiade gibt es immer Gewinner und Verlierer, nicht nur im sportlichen Sinne. Der Unterschied (und hier greift immer noch die alte Rivalität der Systeme): hier sind es legale kapitalistische Mechanismen, „drüben“ sind es gewissenlose Banden und bestochene Politiker. Eigentlich besteht da kein Unterschied, aber das merken die meisten Leute nicht. Dabei ist das eigentlich nur Monopoly: einige Leute werden sehr viel reicher, und weil sich Geld nicht einfach vermehrt, werden andere dafür ärmer.
    Und ein paar landen im Knast. Gewinner und Verlierer halt, der olympische Gedanke lebt *fg*

    Ich boykottiere die Spiele nicht, weil da drüben haufenweise homophobe Idioten herumlaufen oder böse Straßenhundevergifter (wobei es homophobe Idioten auch in anderen Ländern gibt, was müsste man da nicht alles boykottieren), ich „boykottiere“ die Olympiade seit mindestens annodunnemals schon, weil mir dieses Monopoly sowie die einhergehende Medaillenhudelei schwer auf die Nerven geht. Dieses WIR haben heute zweimal Gold geholt und jetzt sind WIR schon auf Platz 3 hinter den Amis und den Russen. Heldenverehrung für die Medaillengewinner und der empörte Aufschrei wenn die große Medaillenhoffnung „versagt“ für UNS eine fest eingeplante Medaille zu holen. Furchtbar.

    Ich freu mich für die Sportler, ist sicher ein tolles Erlebnis und mit soner Medallje hat man ja auch wat fürs Leben, aber Biathlon am TV fand ich immer ungefähr so spannend wie Curling und wenn ich Maria Höfl-Riesch oder wie die Dame heißt sehe, dann werde ich bloß neidisch, weil ich nur wenige Wochen in meinem Leben die Gelegenheit hatte Ski zu laufen. Zugucken macht nicht so viel Spaß, da halte ich mich an Fußball.

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    • Februar 18, 2014 8:39 pm

      Nuja, der Medaillenspiegel geht mir herzlichst am A.. vorbei. Ansonsten denke ich, ist das auch nichts anderes als Fußball spielen. 😉 Jeder möchte gewinnen. Der einzige Unterschied ist wohl, dass es schätzungsweise nur z.B. höchstens 20 Kombinierer in Deutschland gibt, die vom Sport leben können. Und die verdienen wahrscheinlich nicht halb so viel wie ein Zweitbundesligaspieler. Es sei denn, sie ziehen sich einen Sponsorenvertrag an Land. Aber ist ja auch Wurst, jeder mag halt was anderes. Was mir übrigens an Olympiaden gefällt und Gott sei Dank immer noch möglich ist, ist, dass es immer wieder Leute gibt, die daran teilnehmen nur um teil zu nehmen.
      Ansonsten gebe ich Dir natürlich Recht.

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  4. Februar 17, 2014 9:29 am

    Ich gucke Olympia, wenn ich die Zeit dazu habe, ich hab auch die Eröffnungsfeier angeguckt. Da muß man sich auch nicht für rechtfertigen, finde ich.

    Vielen Dank für die Einblicke eines „Zeugen“ vor Ort, das ist ja schon noch was anderes, als die allgemeine Berichterstattung. Mir ist aber durchaus bewußt gewesen, daß auch andere Olympiastätten die jetzt so lautstark beklagten Probleme hatten.

    (PS: warum kriege ich eigentlich immer den selben mißmutig dreinschauende Ava? Beim ersten mal wars Zufall und jetzt hängt der an mir?)

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    • Februar 18, 2014 8:39 pm

      Den Avator legt wordpress fest, ohne mich zu fragen. Oder gar Dich. Wahrscheinlich ist da ein missmutiger Programmierer zu Gange

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      • Februar 22, 2014 9:56 pm

        Das nervt mich auch zusehends, ich habe sogar schon überlegt mich da anzumelden um den zu ändern. Ich bin einer der wohl am wenigsten missmutigen Menschen überhaupt, ich frag mich wie man auf die blöde Idee kommen kann so einen Avatar zu entwerfen.
        Wahrscheinlich wollen sie einen dadurch zur Registrierung zwingen *grübel*

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  5. Februar 18, 2014 12:01 pm

    Ich hab Peking nicht angesehen, ich habe und werde Sotchi nicht ansehen. Und was dazwischen, davor und danach war und kommen wird, auch nicht.
    Genau wie ich keine Formel-1-Rennen anschaue und keine Fußballspiele. Jedenfalls nicht, wenn die Jungs Gehalt vom Verein beziehen…
    Weils Geldschneiderei ohne gleichen ist und mit Sport nicht mehr viel zu tun hat. Also geistig. Von Korruption mal ganz abgesehen, und daß ich Polizeistaaten wie Rotchina, Rußland und die USA nicht unterstützen mag.
    Paralympics. Das ist was anderes. Aber das kommt so selten im Fernsehen.
    Und die Mondiales de Pétanque. Aber auch die sind hier nur im Regionalfernsehen Provence-Côte-d’Azur…

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    • Februar 18, 2014 7:31 pm

      der Olympische Gedanke ist längst tot. Ich schaue nicht und bin eher wie Wolfram, sämtliches Sportzeugs wird ignoriert, es sei denn die WM und 1 Deutschland Spiel aber auch da finde ich die Machenschaften der Strippenziener unter aller Sau. Und wozu immer die neuen Stadien und alles…… halte ich für unnötig ohne Ende. Soll man sie halt dort austragen, wo der Platz besteht. Ende. Ein Reservat dafür platt zu machen ist übel. Aber egal. Ich sage jedem das seine. Wenn es dir Spaß macht, bitte 🙂 Ich ändere eh nix an der Situation dort also reg ich mich nicht auf. Ich schau es nicht weil ich es noch nie geschaut habe 🙂

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    • Februar 18, 2014 8:42 pm

      Paralympics? Die finden doch in den selben Ländern statt? Und alles, was für die anderen Sportler zutrifft, gilt längst auch für die, wie sagt man es politisch korrekt, also die, die zu den Paralympics zugelassen sind

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      • Februar 21, 2014 10:21 am

        Die Paralympics sind die bittere Pille, die die Ausrichter schlucken müssen, um die Prestige-Points der „echten“ [sic] Spiele zu bekommen. Sie werden kaum beworben, kaum in den Medien übertragen (bestenfalls im Lokalfernsehen, wenn ein örtlicher Sportler teilnimmt), ihre Sportler sind seltenst Berufssportler (die früher mal von den Olympischen Spielen ausgeschlossen waren! Wohin ist denn dieser Kodex verschwunden? Zugunsten der Sportsoldaten aufgegeben?).

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  6. Februar 24, 2014 8:56 am

    Deine Gedanken habe ich jetzt gern gelesen, liebe Inch. Eben weil sie nicht einfach das Muster nachbeten, das von den Medien im Vorfeld vorgegeben war. Und leicht machst du es dir ja nicht gerade, zu einer Meinung zu kommen. Gut auch, dass ich den Bericht des Freundes mitlesen durfte.
    Gruß von der Gudrun

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