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Dresden – mal anders

August 25, 2013

Grund der Kurzreise: Die Toten Hosen an den Elbwiesen. Wir hatten Sie auf ihrer aktuellen Tour zwar schon in Leipzig gesehen, aber zwei Mal kann ja nicht schaden. Und an den Elbwiesen war ich auch noch nie. Zum Konzert, meine ich.

IMG_20130823_213646Das Gelände. Nuja. Weil an so einem Ufer nicht viel Platz ist, steht das Publikum ziemlich, sagen wir mal breit. Ehrlich, ich habe noch nie einen so schlechten Blick auf die Bühne gehabt (jetzt mal unabhängig davon, ob ein 2-Meter-Mensch vor mir stand oder nicht). Die Kulisse ist natürlich gigantisch. Hinter der Bühne die Kulisse IMG_20130823_220044der Altstadt. Im Rücken des Publikums das Sächsische Finanzministerium. Ich hatte nur das Handy mit beim Konzert, deshalb nur zwei schlechte Fotos.

Überhaupt das Konzert! Das war ganz besonders. Die Hosen haben ganz, gaaaanz, gaaaaaaaaaanz viel alte Titel gespielt. Leider war das Publikum mal wieder nicht durchgängig bereit, mitzutanzen.

Als wir nach dem Konzert raus sind, stand da ein Typ mit Zerrwanst und spielte Tote-Hosen-Titel. Sein Kumpel  sammelte Spenden in einem Bierbecher. Ich glaube, die musizierten und sammelten da schon lange und haben jede Spende sofort in Bier umgesetzt. War eine extrem nette und originelle Idee.

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Am Samstag dann, nach dem Frühstück, sind wir nicht, wie man das in Dresden eigentlich macht, in die Altstadt gegangen, wir waren auch nicht in der Neustadt. Stattdessen sind wir rechtselbig von der Carolabrücke, in deren Nähe wir logierten, bis zum Lingner Schloss gelaufen. Eigentlich wollten wir nur zu einer Strausswirtschaft hinter der Waldschlösschenbrücke, die übrigens am Samstag mit viel Tamtam eröffnet wurde. Aber dort, wo ich ein, zwei wirklich leckere Müller-Torgau genoss, während die Freunde am Rosé schlürften, empfahlen uns Einheimische, doch noch etwas weiter zu laufen. Was wir taten, vorbei an Schloss Albrechtsberg und noch ein paar anderen schlossartigen Gebäuden.  Wie schon auf dem Weg zur Wirtschaft begegneten uns viele Schulanfangsgesellschaften, ja Gesellschaften, denn wir hier im Osten feiern die Schulanfänge unserer Brut wie Hochzeiten. Hochzeitsgesellschaften, also echte, trafen wir natürlich auch. Im übrigen machte die gesamte Szenerie, sieht man mal vom Tamtam und Volksauflauf an der Waldschlösschenbrücke ab, einen entspannten Eindruck. Es schien, als wüssten die Dresdner zu leben. Manche Gesellschaft erinnerte gar an eine Art Landpartie. Und das Wetter war ja auch ganz vorzüglich. Trocken, sonnig, warm. Ganz anders als am Freitag, da wir während des Konzerts dem Regen trotzten. Und das beste, die  Menschenmasse, die es aus der Stadt getrieben hatte, die bewegte sich auf der anderen Seite der Elbe.

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9 Kommentare leave one →
  1. August 25, 2013 11:01 am

    Hach, Dresden, das ist so wunderschön dort… Ich bin zwar vor eineinhalb Jahren zur grimmigsten Winterzeit dort gewesen, dennoch haben mich die Stadt und die Menschen sehr begeistert. Ich hatte Unterkunft in einer großen Studenten-WG, hab‘ abends aus meinem Buch vorgelesen, gute Gespräche geführt, viel gesehen, lecker gegessen… 🙂

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    • August 25, 2013 7:07 pm

      Nuja, Winter. Um die Stadt anzugucken, also die Altstadt, finde ich, ist das die beste Jahreszeit

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  2. August 25, 2013 11:46 am

    Auf meiner Radtour im Juni/Juli war das Wetter nicht so schön wie auf deinen Bildern.
    Dank diesen, ich weiss nun, da muss ich nochmals hin.

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  3. August 25, 2013 2:17 pm

    Das nenn ich mal Fan, zwischen Grants und New York kurz einen Abstecher zum Hosenkonzert nach Dresden *gg*
    Schöne Fotos, für Dresden bräuchte man wohl auch ein verlängertes Wochenende um genug sehen zu können.

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    • August 25, 2013 7:09 pm

      Ich musste mich mal ausruhen von den ganzen Amis? Auf einem Konzert rum hopsen, wo man rauchen UND Bier trinken darf? 😉
      Für Dresden mag ein verlängertes WE reichen. Wenn man aber schon mal dort ist, sollte man unbedingt gleich noch in die Sächsische Schweiz. Und dann auf dem Rück weg Leipzig *Pfeif* Das dauert länger

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  4. August 25, 2013 6:42 pm

    Dresden hat mir auch sehr gut gefallen 🙂 und die Toten Hosen sowieso 🙂 ich darf sie im Oktober in Düsseldorf sehen 🙂

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    • August 25, 2013 7:10 pm

      Oh in Düsseldorf. Ein Heimspiel sozusagen. Das ist sicher noch ne Steigerung

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      • August 25, 2013 8:48 pm

        Ja, ich komm ja aus der Nähe von Düsseldorf 🙂 hab sie aber auch schon in ihrer Erzrivalenstadt Köln gesehen … Das war auch nicht schlecht 😉 aber die Hosen sind überall super 🙂

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