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Empfänger unbekannt

Januar 5, 2013

Diesmal ist es DHL

Ich war ja in der Vorweihnachtszeit  aufs Schlimmste eingestellt. Doch entgegen allen Erwartungen fanden alle Paketzusteller unser Haus, unsere Wohnungstür oder die des Nachbarn. Keine Nähmaschine, die ich in der nächsten Postfiliale abholen musste.

Und dass das neue Smartphone für das Kleine Kind nicht dabei war, dafür konnte DHL ausnahmsweise mal nichts.

Jedenfalls bis vor Weihnachten.

Gestern hätte es ankommen müssen. Oder heute. Man kann da ja immer so schön den Sendungsverlauf verfolgen. Habe ich dann gestern Abend auch mal gemacht.

Und… am besten Sie lesen selbst:

DHL Sendungsverfolgung

Produkt / Service DHL PAKET

Status vom Do, 03.01.2013 13:56 Uhr Der Empfänger ist unbekannt.

Rücksendung eingeleitet

Der Empfänger ist unbekannt.

Ich habe dann, nachdem ich erst mit so einem elektronischen Dingens verbunden war, dass mir genau die gleiche Mitteilung machte, doch noch eine Telefonnummer gefunden, wo der Gesprächspartner ein echter Mensch war, und nachgefragt. Aber auch die junge Dame Servicemitarbeiterin las mir nur vor, was ich auf dem Bildschirm stehen hatte (die Mitteilung war etwas ausführlicher, ich habe oben etwas gekürzt).

Danke auch.

Ihre einzige Hilfe war, zu fragen, ob vielleicht mein Name nicht am Briefkasten oder der Klingel stünde. Ob die Adresse korrekt auf dem Paket stünde, könne sie nicht nachprüfen (das verstehe ich. Sie sitzt in einem Call Center und DHL ist riesig), aber ob sie mir sonst noch helfen könne. „Ja, halten Sie die Rücksendung auf“. Das nun wiederum könne sie nicht, da dieser Schritt schon eingeleitet sei.

Prima. Ganz prima!

Nachfrage beim Versender ergab: Adresse korrekt angegeben. Paket korrekt beschriftet.

Also lag es wohl wieder mal am Paketzusteller. Da ich davon ausgehe, dass nicht mal DHL für so einen Job Analphabeten einstellen würde, kann ich nur wieder  Faulheit des entsprechenden Mitarbeiters vermuten. Und Faulheit war bis jetzt jedes Mal der Grund, wenn Pakete hier oder auch auf Arbeit nicht angekommen sind.

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17 Kommentare leave one →
  1. Januar 5, 2013 2:24 pm

    Ich habe neulich einen Fotokalender von mir auf die Reise geschickt. Und die Empfängerin zweimal per Mail nach ihrer Adresse gefragt, die sie mir auch jedesmal bereitwillig angegeben hat. Und da stand doch beim Versandfenster von CEWE glatt zu lesen: Diese Straße bzw. Hausnummer existiert nicht. Nun bin ich mal gespannt…

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  2. Januar 5, 2013 2:43 pm

    ich habe bei DHL gearbeitet und die stellen durchaus Leute ein, die weder anständig lesen noch schreiben können, hauptsache das polizeiliche Führungszeugnis ist ok. Auch Studenten werden gerne eingestellt. Mein Rat. Die Zuständige Zustellbasis herausfinden und dort direkt vor Ort kann man auch herausfinden wer zu dem Zeitpunkt in der Straße zugestellt hat. Abwimmeln gilt nicht. DHL Rufnummern oder sonstige Postnr. helfen nie weiter.

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    • Januar 5, 2013 5:10 pm

      Ehrlich? Das hätte ich nicht geglaubt. Allerdings ist meine Zeit als Zustellerin bei der Post auch schon über 30 Jahre her.
      Aber das mit der Zustellbasis ist eine gute Idee. Wie krieg ich die denn raus?

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      • Januar 5, 2013 10:46 pm

        bei der Post wird alles nur noch auf 3 Monate eingestellt, dann verlängert und verlängert und nach nem Jahr kann man meistens wieder gehen. Je nach Bedarf halt. Die tun sich damit selbst keinen Gefallen. Also hier haben wir Brief und Paketzustell-Basis getrennt, evtl mal googlen, weiß ja nicht wo du genau wohnst, ich würde mal nach DHL Zustellbasis suchen und falls du die Sendungsnummer noch hast da steht ja meistens auch wird hier oder dort bearbeitet. 🙂

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  3. Januar 5, 2013 4:52 pm

    Vielleicht liegt es aber nicht an Faulheit oder Leseunvermögen. Vielleicht liegt es daran, wie DHL seine Paketsklaven verheizt, manchmal 12 Stunden lang am Tag.

    So oder so, hinnehmbar ist es nicht.

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    • Januar 5, 2013 5:08 pm

      Mit diesem Argument versuchte mich mal ein DHL-Paketzusteller zu erweichen, der ein 30kg schweres Paket am Haupteingang des Instituts eine halbe Treppe nach unten in den Keller schleppte und dort abgab. Unser Institut (also unsere Büros und unsere Adresse) ist aber um die Ecke, ganze zwei Häuser weiter. Nachdem ich in besagtem Labor Bescheid gegeben hatte, dort nichts mehr für mich anzunehmen, war der Angestellte bei der nächsten Lieferung bitterböse auf mich. Schließlich hätte er keine Zeit und so.
      Es ist nur so, wenn sich die Leute diesem Fron beugen und schlampig zustellen, also an falsche Adressen oder beim Zahnarzt oder wo auch immer es gerade günstig ist, verbessern sie ihre Arbeitsbedingungen damit nicht.

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      • Januar 7, 2013 1:47 pm

        Nein, das soll auch nicht so hingenommen werden, sonst ändert sich eben nichts. Aber, in einem Land wo „Geiz geil ist“ – und das gilt eben auch für Unternehmen – ist eben auch einiges im Argen. Da werden Tochtergesellschaften gegründet, in denen die Arbeitskräfte erstmal weniger Geld bekommen. Oder Subunternehmen beauftragt mit dem, was mal Kerngeschäft war. Da werden nur noch Teilzeitverträge angeboten, weil man ja noch ein Amt hat, was einen wenigstens noch auf Hartz IV-Niveau heben kann. …
        Ich finde das nicht in Ordnung, was dir da passiert ist, aber ich kann es mir erklären.

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    • Januar 6, 2013 10:24 am

      „Es ist nur so, wenn sich die Leute diesem Fron beugen und schlampig zustellen, also an falsche Adressen oder beim Zahnarzt oder wo auch immer es gerade günstig ist, verbessern sie ihre Arbeitsbedingungen damit nicht.“
      Doch, denn sie ersparen sich Arbeit, unter der sie sonst zusammenbrechen (oder schon zusammen gebrochen sind, denn offenbar wird ganz schön geschlampt) Dein Ärger ist verständlich. Aber ich würde die Kritik an DHL selber richten. Wenn die zu solchen Bedingungen einstellen, ist klar, dass die Leute a) nicht besonders toll motiviert sind, b) über keine besondere Ausbildung verfügen, und c) nicht lange ordentlich arbeiten – wenn sie es überhaupt je ordentlich machen wollten. Es wird ihnen ja quasi ausgetrieben, immer nur schnell schnell, schnell, also ick würde das nicht aushalten. Danke an Gudrun für den Link, den hätte ich sonst reingestellt… 🙂

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      • Januar 6, 2013 5:32 pm

        Hallo snoopylife. Dass ich mich bei DHL beschwere, ok. Das ist klar. Habe ich ja schon gemacht. Trotzdem sind die Arbeitsbedingungen bei DHL für mich keine Entschuldigung. Bzw eine ziemlich feige, untertänige, bequeme. Denn nur weil sich die Leute diesen Bedingungen beugen nach dem Motto „Ich krieg ja sonst keine Arbeit“, sind solche Arbeitsbedingungen möglich. Ich weiß, dass das gesamte Syrem perfide ist. Aber nur, wenn die, die darunter leiden, sich dagegen wehren, ist eine Änderung Richtung Verbesserung möglich

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  4. Januar 5, 2013 7:37 pm

    o je oje, das hört sich schlimm an! sind vielleicht packstationen eine lösung? ich kenn mich damit nicht aus, aber für unseren sohn in hamburg ist das eine lösung.
    liebe grüße

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  5. Januar 5, 2013 10:50 pm

    ja Packstation ist zu empfehlen wenn man eh nicht zu Hause ist, denn die wird von einem entspannten DHL Mitarbeiter beladen 🙂

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    • Januar 6, 2013 5:34 pm

      Nuja, Packstationen sind für mich gerade keine Option. Zu weit weg und außerdem bestelle ich ja, um das Zeug nicht durch die Gegend schleppen zu müssen. Bei meinen vielen Nachbarn ist auch immer jemand zu Hause, wo man abliefern kann. Voraussetzung natürlich, man kann meinen Namen lesen…

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  6. Januar 6, 2013 12:45 am

    Bei der DHL Paketsuche hab ich auch schon die abstrusesten Dinge gelesen, bin mal gespannt wo das nachher wirklich ankommt *g*
    Mein DHL Zusteller erwartet scheinbar, dass ich direkt an der Tür stehe wenn er kommt, denn nur Sekunden später klingelt er unten, und versucht dort das Paket abzugeben, bevor ich mich lautstark bemerkbar machen kann. Bevor ich die drei Treppen runter beim Nachbarn war hatte der sich schon aus dem Staub gemacht.
    Dafür muss er scheinbar jetzt auch Sonntags arbeiten, war jedenfalls das erste Mal das ich Sonntags ein Paket bekommen hab..

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    • dodo permalink
      Januar 6, 2013 9:32 pm

      Bei uns gibt es einen Zusteller (DPD glaube ich), der hat dieses System perfektioniert. Der versucht’s gar nicht erst separat beim Empfänger, sondern trifft mit der flachen Hand gleich alle Klingeln – wie oft wir daraufhin schon mit mehreren Parteien im Treppenhaus standen…

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  7. Januar 7, 2013 12:24 am

    Von unzuverlässiger Beschriftung, Versendung und /oder Zustellung höre ich öfter.
    Aber vielleicht kommt jetzt doch der Weltuntergang doch noch verspätet. Am 31.12.2012 gibt jemand eine Büchersendung bei der Post auf und ich finde sie in meinem Briefkasten am 2.1.2013. Kaum zu glauben, dass da alles mit rechten Dingen zugegangen ist…

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  8. Januar 7, 2013 9:45 am

    „Aber nur, wenn die, die darunter leiden, sich dagegen wehren, ist eine Änderung Richtung Verbesserung möglich“ Auf jeden Fall! Vollkommen deiner Meinung. Vielleicht hatte ich mich auch falsch ausgedrückt: DHL stellt diese Leute ein. Würden es bessere Arbeitsbedingungen sein, würden da auch bessere Leute arbeiten, wenn ich das mal so ausdrücken darf…

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  9. Januar 8, 2013 8:48 pm

    @all: Heute hatte ich eine Benachrichtigung im Briefkasten. Jetzt darf ich das Paket bei der Post abholen. Da kann ich ja gleich mal rauskriegen, wer hier letztens für die Zustellung zuständig war

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