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Das wars also

Juni 29, 2012

Wenn die Deutschen gegen die Italiener rausfliegen, hält sich meine Trauer immer in Grenzen.

Ich weiß, das ist nicht sonderlich patriotisch. Ich hab ja auch auf die Jogitruppe gehalten.

Und war gestern sogar öffentlich gucken. In der Karli. Schon um Jack nicht zu enttäuschen, den Freund, der in Texas geboren und aufgewachsen ist. Schließlich hat so ein Ami auch so seine Vorstellungen von uns Deutschen. Und da gehört dazu, dass man sich für Fußball zu interessieren hat. Wenigstens musste ich nicht mit einer Fahne rumrennen (obwohl er das auch nicht so richtig verstanden hat). Ich hab mich auch bemüht, in die kollektive Trauer einzustimmen.

Die Karli selber war ordentlich voll. Im Volkshaus, wo wir eigentlich gucken wollten, war es schon 2 Stunden vor dem Anpfiff keine Luft zum Atmen, geschweige denn ein Stehplätzchen. Wir fanden in einer der Kneipen, die allesamt Leinwände innen und außen aufgebaut hatten, ein letztes Plätzchen. Gleich neben dem Killiwilli. Dort musste sich die Straßenbahn jedesmal den Weg frei klingeln.

Und ehrlich, als Neuer mit vorn war, war ich ganz bei der Deutschen Mannschaft.

öffentliches Fußballgucken in Connewitz, mit angenehm wenig bis keinen Fahnen

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One Comment leave one →
  1. Gudrun permalink
    Juni 29, 2012 6:11 pm

    Mein Sohn hat ganz ehrlich getrauert. Er tat mir richtig leid. Und den Satzanfang: „In zwei Jahren …“, wollte er überhaupt nicht mehr hören.

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