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Ein langer Tag

Juni 16, 2012

Kurstag.

Das heißt, 7:00 Uhr das Haus verlassen. Das Nötigste im Büro erledigen.

Vorbereitung.

Praktische Übungen.

Im Stundentakt eine neue Gruppe à 5 Leute.

OP-Technik vorführen, selber üben lassen. Zack raus. Die nächsten. Der Mund vom vielen Reden schon nach drei Stunden trocken. Pause gibt es nicht.

Immer wieder dasselbe erzählen. Immer wieder dasselbe vorführen. Manche Fragen, die die Lernenden stellen, sind immer wieder gleich. Zum Glück gibt es aber auch immer mal wieder neue. Ganz selten sogar mal eine überraschende.

Beim Üben gibt es in jeder Gruppe Talentiertere und solche, wo ich mich stirnrunzelnd frage.  Loben muss man alle, die untalentierteren fast noch ein bisschen mehr. Aufmuntern. Dran bleiben. Das wird schon. Aller Anfang ist schwer.

Es gibt gemischte Gruppen und solche, die nur aus Männern oder nur aus Frauen bestehen. Die geschlechtshomogenen sind seltsamerweise immer die lockersten, entspanntesten, neugierigsten. Die ein oder zwei Naseweise, die pro Kurstag Durchschnitt sind, sitzen immer in einer gemischten Gruppe, idealerweise in der selben.

15.00 Uhr haben alle einen Hänger. Die Gruppe. Und ich auch. Die Stunde zieht sich zäh dahin. Da muss man keinen Studenten bitten, mal die Nase aus dem OP-Feld zu nehmen. Alle halten sich, irgendwie desinteressiert, zurück.

Die letzte kommt Gruppe 17:00 Uhr. Die Aussicht auf den Feierabend beflügelt noch mal alle. Der Kurstag geht locker und fröhlich dem Ende zu.

Aufräumen, Auswerten bei einem Kaffee und dann „nix wie heim“.

12 Stunden nachdem ich die Wohnung verlassen habe, schließe ich die Tür wieder auf. Das Kleine Kind ist da. 20:30 Uhr kommt jemand das Hochbett holen.

Dann endlich habe ich wirklich Feierabend.

Das Wochenende habe ich mir verdient. Ein Ausruhwochenende.

Gleich fange ich an zu malern….

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6 Kommentare leave one →
  1. Brigitte permalink
    Juni 16, 2012 12:36 pm

    In neuen aufregenden Farben????
    Ich wünsch dir ein schönes entspanntes Wochenende, genieß die freie Zeit!
    Wir sitzen schon wieder im Dauerregen, bald bekomme ich sicher Moderhinke!!!!!
    Liebe Grüsse, Brigitte

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  2. Juni 16, 2012 2:56 pm

    Wenn du mal einen Assistenten brauchst, beim OP-Aufräumen oder beim Malern: Ich kooooomme!
    An diesem Wochenende mache ich gar nix in der neuen Wohnung. Pause. Ausruhen. Füße hoch.

    Liebe Grüße von der eigentlich schon Leipzigerin

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  3. Juni 16, 2012 6:41 pm

    puh, ich bekomme schon beim lesen einen trockenen mund mit hängender zunge! kann aber auch daran liegen, daß mich die grippe ergriffen hat 😉
    liebe grüße

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  4. Juni 16, 2012 6:50 pm

    Du hast Dir aber wirklich ein absolut entspanntes und erholsames Wochenende verdient! Leg die Beine hoch, hang loose!
    GLG

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  5. Juni 17, 2012 1:31 am

    „…Ein Ausruhwochenende.

    Gleich fange ich an zu malern….“

    no comment! sagt Herr Ärmel 😉

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  6. Juni 17, 2012 9:57 pm

    Oh weia, das ist aber wahrlich ein harter Tag für dich gewesen! Ich hoffe, du konntest dich gut davon erholen!

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