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Tag X

Juni 9, 2012

Wir sind nicht zum Polterabend gefahren.

Das Große Kind hat Heuschnupfen, der Freund wollte eh nicht mit, mich plagten Kopfschmerzen und das Kleine Kind, das musste sich dem Familienbeschluss fügen.

Der Umzug ging recht flott von statten. Obwohl er am Freitag abend…

Der Reihe nach.

Am späten Freitagabend loggte ich mich noch mal bei TeilAuto ein. Mehr so aus Langeweile. Und stellte verblüfft fest, dass ich einen Transporter an der Station Permoser Straße gebucht hatte. Permoser Straße? Das ist ganz, GANZ im Osten. Also eigentlich östlich vom Osten, so weit ist das weg.  Ich hielt mich 10 min für bescheuert. Bis ich mir sagte, so altersverwirrt kann ich gar nicht sein. Ich habe zwei Transporterstationen in unmittelbarer Nähe. Nö. Ich verlege zwar gern Schlüssel. Aber ein Auto östlich vom Osten buchen? Die Bestätigungsmail von Mitte Mai bestätigte mir: Ich bin noch zurechnungsfähig. Ich hatte einen Ford Transit in der Karli gebucht, also in der Südvorstadt. Hier wo ich wohne. Anruf in der Zentrale. Ja, mein gebuchtes Auto ist in der Werkstatt und deshalb mussten sie mir einen anderen und sie hätten mich auch versucht anzurufen und eine Mail habe ich auch…

Telefon geht grad nicht. Habe ich beim Hin-und Herschieben irgendeinen falschen Stecker gezogen. Mail habe ich dann noch gefunden.

Schlecht gelaunt zog ich heute morgen los.

Als ich 10:15 Uhr wieder zu Hause war, mit dem Umzugsauto, saß da grad mal ein Helfer. Ein zweiter kam so gegen halb.

Prima.

Als wir dabei waren, die erste Fahrstuhlladung ins Auto zu verfrachten, kam eine ganze Herde. Irgendeine Band, vielleicht auch zwei. Ich nehme mal an, die,  in der das Kleine Kind mal spielte. Denn die hatten gestern einen super geilen Auftritt und das Kleine Kind hätte echt was verpasst und sie soll doch immer zu den Gigs ihrer Exband kommen. Können aber auch Kumpel aus einer anderen Band gewesen sein. Was weiß ich. Ich hab die noch nie gesehen und die waren auch ganz müde.

Die Jungs und das Mädchen haben aber ordentlich mit angepackt (nachdem jeder ein Bier in der Hand hatte) und nach einigem Hin-und Hergeschiebe und Auto noch mal fast komplett ausladen, passte alles, wirklich ALLES rein.

Eine Fuhre nur!

Allerdings etwas später als erwartet. Als wir in der neuen Wohnung ankamen, saßen die, die gleich dorthin gekommen sind, schon ne Stunde rum.

Da brauchten die auch erst mal ein Bier. Konnte das Kleine Kind schnell noch mal durchwischen, oben in der Wohnung.

Denn als wir gestern dort waren, sah es noch so aus.

Den Müll haben wir gestern schnell noch in die Küche geschoben, aber die Reinigung erfolgte in der Bierpause.

Ausgepackt war dann ganz schnell.

Und dann waren so viele Leute in der Wohnung, dass man fast nicht treten konnte. Das Große Kind und der Freund haben die Lampen angebracht,

während 2-4 Leute Regale aufbauten.

Die anderen tranken Bier oder rauchten in der Loggia (und tranken Bier)

Ich fand, dass ich nicht mehr gebraucht werde und habe lieber das Auto wieder weg gebracht, in den Osten.

16:00 saß ich wieder auf meiner Couch und habe die Kopfschmerzen weg meditiert.

Jetzt sitze ich allein in meiner Wohnung.

Das heißt, Drops und Muffin sind ja noch da. Ich muss mir Gedanken über neue Möbel machen, Renovierung und so. Im Moment sieht es ziemlich chaotisch aus. Aber das sagte ich ja gestern schon.

Ps.: Übrigens: Wenn man umzieht, sollte man sich keine befreundeten Punks zu Hilfe holen. Die erschrecken die älteren Mitbürger nur.

Und die neuen Nachbarn des Kleinen Kindes haben wir auch kennen gelernt. Die fragten mich im Treppenhaus, wie viel Leute denn einziehen. Zwei. Das beruhigte sie etwas. Denn im Haus gäbe es schon drei WG’s. Furchtbar sei das.

Oops. Ich glaube, Freunde werden die und das Kleine Kind nicht

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9 Kommentare leave one →
  1. Juni 9, 2012 11:21 pm

    Und jetzt erstmal tiiiieeeef durchatmen!

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  2. Juni 9, 2012 11:53 pm

    Das habt ihr mit deiner Hilfe und Erfahrung doch ganz prima hingekriegt. Und die neue Wohnung sieht schon jetzt toll aus. Nun kannst du mal müssig gehen (sonst küssen dich die Musen nicht!) und in aller Ruhe dem Kommenden entgegenwarten und dann – aber erst nach dem Musenkuss – in eigener Sache kreativ werden 😉

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  3. Brigitte permalink
    Juni 10, 2012 10:52 am

    Einatmen – ausatmen- weiteratmen. Ich bin sicher, es fällt dir nicht schwer, neue kreative Möglichkeiten für den Platz in der Wohnung zu entwickeln. Ohne Druck, stressfrei.
    Bleiben die Tiere bei dir oder ziehen sie nur etwas später um?
    Liebe Grüsse, noch etwas müde von einer langen schönen Geburtstagsfeier, Brigitte

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    • Juni 10, 2012 3:36 pm

      Die Tiere ziehen später um. Wenn alles fertig ist. Die neue Umgebung wird Stress genug.

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  4. Juni 10, 2012 1:40 pm

    Leider erkundigt man sich selten über die Nachbarschaft bevor man einen Mietvertrag unterschreibt, dabei kann das lebenswichtig sein. Zum Beispiel wenn man seine Lautsprecherboxen in die Bude trägt und der neue Nachbar entsetzt fragt ob man etwa gedenkt damit laute Musik zu hören, dann kann man eigentlich gleich wieder ausziehen *g*.
    Aber wenn es im Haus schon drei WG’s gibt werden sich bestimmt auch angenehme Nachbarn finden.

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    • Juni 10, 2012 3:38 pm

      Ich glaube auch, die Nachbarn des Kindes sind in der Unterzahl. Es gibt ja nur 6 Wohnungen in dem Haus. Oder 8? Dann gäbe es ein Patt. Jedenfalls sind es nun, mit dem Kleinen Kind und dem im Juli dazu ziehenden Kumpel, 4 WG’s

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  5. Juni 10, 2012 3:40 pm

    Naja, so ganz ruhig kann ich nicht rumsitzen, wenn so viel zu tun ist. Allerdings kann ich häufig Pausen einlegen. 😉 So wirklich was machen kann ich ja nicht, bevor nicht noch einiges entsorgt ist.

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  6. Gudrun permalink
    Juni 10, 2012 9:49 pm

    Ach ja, die Pausen haben wir bei meinem Umzug am Sonnabend ein bissel vergessen. Das war nicht gut, aber jetzt ist es vorbei. Nie wieder. 😀

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    • Juni 10, 2012 9:53 pm

      Oh, Dein Umzug auch Samstag? Dann hoffe ich, Ihr wart nicht grad mir Ein- oder Ausladen beschäftigt, als es regnete. Wir haben das genau abgepasst, waren beim Entladen des Autos und mussten sogar noch eine zusätzliche Regenpause einlegen. Hat ja zum Glück nicht lang gedauert, der Regen

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