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Snowboarden in Bali

Januar 26, 2012

Ich gebe zu, nachdem ich nach der OP vor knapp zwei Jahren fast ein Dreiviertel Jahr mehr oder weniger rumgelungert habe, sieht man mal von krankengymnastischen Verrenkungen ab, bin ich in die nächste Kleidergröße gewachsen.

Ich könnte mir natürlich einreden, das wird wieder und irgendwann passen die alten Klamotten wieder. Aber ich bin ja schon groß und realistisch und aus dem Alter raus.

Nun ist also Winter und als ich letztens in Tschechien war, stellte ich fest, dass es ganz schön blöd ist, so eine Woche ohne ordentliche Hose im Schnee. Also habe ich recherchiert und geguckt und gemacht und am Sonntag bestellt. Und weil ja noch was drunter soll unter die dicke Hose, habe ich sogar noch eine Nummer größer bestellt. Und weil sie so schön war, gleich noch eine Jacke dazu, auch ne Nummer größer.

Der Versand war schnell und so hielt ich gestern glücklich ein Paket mit der neuen Snowboardhose + Jacke in der Hand. Und hab das natürlich gleich anprobiert, ohne dicken Pullover und Leggings drunter, einfach nur so.

Und was soll ich Ihnen sagen?

Passt nicht!

Zu eng!

Das ist ja wohl unglaublich. Wo nehmen die ihre Maße her?

Ich bin es ja gewohnt, dass das Zeug, das ich im Sommer gern vorzugsweise auf Märkten kaufe und größtenteils in Bali geschneidert wurde, ein Umdenken in Kleidergrößen fordert. Eine L in Bali, wenn überhaupt erhältlich, entspricht in Deutschland in etwas einer S.

Aber Snowboardklamotten? Wurden die für den Balinesischen Markt produziert? Haben die da überhaupt Schnee?

Fassungslosigkeit macht sich breit.

Gut, dass ich mich wenigstens an dem auch gestern gelieferten neuen Duschvorhang erfreuen konnte, sonst wäre das ein ganz trister Abend geworden.

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12 Kommentare leave one →
  1. Januar 26, 2012 10:21 am

    😀 Manchmal ist es schon peinlich, dass man sich eine XXXL-Größe zwängen muss. Oder so. Ich entferne dann immer die Schildchen oder gehe wieder – recht frustriert.

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  2. Januar 26, 2012 6:57 pm

    komm hier her. Ich trage mittlerweile Kleidergroessen, in die ich als Teenager gerade so reingepasst habe. Auf dem amerikanischen Markt ist eine L mit S etikettiert. 🙂

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  3. Januar 26, 2012 11:31 pm

    Ich finde es nur dahin ärgerlich, dass es nicht passt. Aber wäre es deine normale Größe, und sie wäre zu groß gewesen, hätte es dich genau so geärgert?
    Zu oft wird nach Kleidergrößen definiert, dabei sind diese doch nur Richtwerte. Um ein Kleidungsstück zu finden, was passt. Egal, was im Inneren auf dem Schildchen steht….

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    • Januar 27, 2012 12:09 am

      Wo du recht hast…:-)
      Am liebsten hab ich es, wenn die genauen Maße dabeistehen. Das ist zwar mehr Aufwand, aber dann passt es wenigstens.

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      • Januar 27, 2012 7:27 am

        DAS war ja das Ärgerlichste! Der Shop hatte nämlich Maßtabellen, über die sich die Kleidergröße angeblich genau definieren lassen sollte. Hüfte, Bacuh. Brust, Schulter, Beinlänge, Armlänge… alles da. Und dann kommt die Klamotte an und nichts, aber auch nichts entspricht der Maßtabelle des Shops

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    • Januar 27, 2012 7:29 am

      Es gab ja eine Maßtabelle…. Zu groß hätte mich in DEM speziellen Fall nicht geärgert, da ich ja noch allerhand warme Sachen drunter zu ziehen gedachte

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      • Januar 28, 2012 12:32 pm

        Ja das habe ich nicht bedacht mit dem Drunterziehen. Und das mit der Maßtabelle ist auch ärgerlich.. Aber ich hoffe du findest noch was! Das sicherste: Im Geschäft anprobieren…

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  4. Januar 27, 2012 1:31 am

    Auf dem amerikanischen Markt ist eine L mit S etikettiert. Hrhr. Eindeutiges Zeichen, es gibt auf Bali noch zu wenig McDonalds Restaurants, aber das wächst sich mit der Zeit raus.
    Wahrscheinlich ist das alles nur wieder ein abgekartetes Spiel, man verkauft eigentlich schlanken Frauen zu kleine Klamotten, um sie in die Arme von Weight Watchers oder Diätpillenherstellern zu treiben.

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    • Januar 27, 2012 7:32 am

      Scheiß Kapitalismus! Davor haben uns immer die Stabilehrer gewarnt. Aber wir wollten ja nicht hören…

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  5. Januar 27, 2012 6:07 am

    Grundsätzlich nehme ich nur das an Klamotten, was ich vorher anprobiert habe, von daher war ich noch nie eine Versandhauskunde, später Online Shopper. Vielleicht etwas konservativ, aber meine Umtauschquote ist nahe 0.

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    • Januar 27, 2012 7:30 am

      Ja, morgen gehe ich einschlägige Geschäfte besuchen. Und das an einem Samstag!!! Mich gruselt schon ganr schröcklich. Aber wochentags fehlt mir momentan grad die Zeit

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