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Mit der Gehhilfe durchs Quartier

Dezember 8, 2011

Heute fahre ich Straßenbahn. Meinem Unibike ist nämlich gestern die Luft ausgegangen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Als ich früh, wie immer ziemlich in Eile, losstürzen wollte, pfffh..

Weil die Straßenbahn nicht gleich vor der Haustür fährt, hab ich schnell das Kleine genommen. Natürlich musste ich da auch erst Luft aufpumpen. Das Kleine ist ein Minifahrrad. Aber eins mit besonders kurzen Kurbeln, weil das früher von den Kindern der Familie benutzt wurde, von den kleinen Kindern!  Und so tritt sich das dann auch.

Das ist wie Fitnesstraining. Echt! Wenn man schnell tritt, kann man Fußgänger überholen! Licht hat es natürlich auch nicht, weswegen ich auf den Bürgersteigen fuhr und das mit den Passanten genau  beobachten konnte.

Als ich im Büro ankam, musste ich erst mal alle Fenster aufreißen und hätte mir zudem am liebsten die Kleider vom Leib gerissen. Zum Abkühlen. Hab ich natürlich nicht, ich meine, das mit den Kleidern.

Am Nachmittag dann noch mal derselbe Spaß zurück nach Hause. Und obwohl ich diesmal nicht unter Zeitdruck stand, kam ich mir vor wie Jan Ullrich. Entspanntes Fahren ist nämlich nicht. Da bleibt man stehen.

Aufs Nordische Laufen durch den Park habe ich gestern verzichtet. Erstens hätte ich es eh nicht pünktlich geschafft, auch wenn ich unentspannt nach Hause gerast wäre, zweitens fand ich, dass ich schon genug für meine Fitness getan hatte.

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6 Kommentare leave one →
  1. Dezember 8, 2011 12:21 pm

    „Wenn man schnell tritt, kann man Fußgänger überholen!“
    Schade, von der Aktion hätt ich jetzt gerne ein Youtube Video gesehen 😀

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  2. Dezember 8, 2011 12:32 pm

    Schrecklich, was? Ich fühle mich auf dem Rädchen meines Sohnes auch wie auf dem Dreirad.
    Ich bin zur Not auch schon mit dem 18-Zoller gefahren – da biste echt mit nem Holzroller schneller…

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  3. Dezember 8, 2011 2:11 pm

    Haha, und ich dachte, mir passiert nur immer so etwas. Als ich mir das Rad meiner Nachbarin geliehen hatte, sprang auch noch die Kette herunter. So kam ich auch noch mit so richtig verschmierten Händen an, und ansonsten recht „aufgelöst“. 😀
    Über einen Roller für die Not denke ich mal nach.

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  4. Dezember 8, 2011 3:29 pm

    Ach Gott, das ist mir auch schon passiert. Sprung ins Auto,doch das wollte nicht-dann Sprung aufs Rad, verlor die Kette.Wurschtelte dann am Fahrrad rum und kam dann völlig verschmiert zu meiner Verabredung! 😦

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  5. Brigitte permalink
    Dezember 8, 2011 4:18 pm

    Grundsätzlich auf Leihfahrrädern in Frankreich – sind für zierliche kleinwüchsige Französinnen gebaut. Ich sitze darauf wie das Äffchen auf der Schleifmaschine und trete mir einen Wolf, bis die Knie schmerzen. 😦

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  6. Dezember 8, 2011 5:50 pm

    Da fehlte noch! Ein Video! Es reicht, dass die passierten Passanten ihren Spaß hatten.
    Na wenigstens kann man am Minifahrrad den Sitz gaaanz hoch schrauben, so dass man sich mit den Knien nicht noch die Zähne ausschlägt. Und das mit den verschmierten Händen, das kenne ich vom Auto, Reifenwechsel. Oder vom Trabi, Zündkerze raus, Zündkerze rein. Irgendwas war ja immer kaputt.
    Straßenbahn fahren macht übrigens Spaß, wenn man’s nicht jeden Tag machen muss. Interessante und merkwürdige Leute kann man da beobachten.

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