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Cousinentreffen

November 22, 2011

Wir haben alle drei heftig darüber nachgedacht, wann wir uns das letzte Mal wo aus welchem Anlass getroffen haben. Einigen konnten wir uns dabei nur auf das letzte große Familientreffen. Dazu mussten wir allerdings die Kinder zu Rate ziehen und die Verstorbenen. Welche Kinder waren schon geboren und welche mittlerweile von uns gegangenen waren noch dabei? Wir sind auf 2001 gekommen. Jedenfalls ist das das, woran wir uns alle erinnern können. Irgendwann gab es noch Mal ein Treffen in Leipzig. Aber das z.B. weiß ich zwar, dass es das gab, aber ich kann mich nicht mehr erinnern, ob da wirklich alle da waren.

Inzwischen sind die Kinder ganz schön groß geworden, fast erwachsen, und ich konnte auch Mal den Spruch: „Oh, bist Du aber groß geworden!“ los werden. Hab ich aber nur einmal gemacht, beim Ältesten, dem, der grad Abitur macht.

Es gab viel zu erzählen, neues, und eine Menge gemeinsamer Erinnerungen auszutauschen, die bei jedem von uns unterschiedlich intensiv im Gedächtnis geblieben sind.  Jeder hat sein Leben fortgesetzt. Manches davon klang alt und vertraut, manches neu und anders, interessant oder auch befremdlich, nachdenkenswert.

Ich war zum ersten Mal in Rheinland-Pfalz, dachte ich, als ich in Leipzig losfuhr, und wollte deshalb so viel wie möglich sehen. Es galt also, das richtige Gleichgewicht zu finden zwischen Familienbesuch und Erkundungsreise. Ich habe mir am Freitag Heidelberg angesehen, während die Cousinen auf Arbeit und deren Kinder in der Schule waren. Am Samstag waren wir in Freinsheim, eine echte Entdeckung. Ein Ort, in den ich ohne Familie sicher nie gekommen wäre. Ich hätte mir gern auch Speyer angesehen, weil das in meiner „Touristenlandkarte“ einen gewissen Ruf hat. Dazu ist es aber nicht gekommen. Es gab zu viel zu erzählen und ein gemeinsamer Spaziergang war dann wichtiger als noch eine historische Altstadt.

Mit einer Cousine wollte ich über unseren für den Sommer geplanten gemeinsamen Urlaub in Russland sprechen. Aus Gründen müssen wir den aber um mindestens ein Jahr verschieben. Also werde ich mir die nächsten ´Tage und Wochen überlegen, wo ich demnächst am liebsten hin will. USA? Neuseeland? Südafrika? Noch einmal Schottland? Oder doch lieber Wales? Reunion? Oder ganz was anderes? Es gibt soviel zu sehen. In den Fagaras wollte ich ja auch noch mal. Klettersteige in den Dolomiten wären auch mal dran. Oder doch eine Radtour?

Dass ich doch schon mal in der Pfalz war, habe ich übrigens schon bei der Hinfahrt gemerkt. Mit dem Zug fuhr ich in Ludwigshafen an einer Firma vorbei, in die es mich vor 2 Jahren mal dienstlich verschlagen hatte. Und später, als ich mit den Cousinen im Auto saß, las ich Bad Dürkheim auf einem Richtungsweiser. Da war ich ja auch schon mal, zu irgendeinem Radrennen. So fügten sich ein paar lose Teile zusammen und mein weißer Fleck auf diesem Teil der Deutschlandkarte ist nicht nur um Orte wie Mannheim und Heidelberg erweitert worden.

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2 Kommentare leave one →
  1. Stephie permalink
    November 22, 2011 10:54 pm

    Ich war als Kind öfter im Urlaub dort, da ich dort Verwandtschaft habe. Ein bißchen weiter südlich von Freinsheim. Die Gegend um Landau. Dort kenne ich die Berge und Burgen 🙂
    Für Weinproben war ich zu jung. Aber auch der Traubensaft bei den Winzern war klasse. In Heidelberg war ich. Freut mich, dass es Dir dort gefallen hat.

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