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Alles Pfalz

November 20, 2011

Nach einem langen Abend bei Wein und Käse, und etwas Geographiekunde hinsichtlich Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen, sowie Pfälzer Wald und Odenwald haben wir am Samstag lange ausgeschlafen, sehr gemütlich gefrühstückt und das Haus pünktlich verlassen, als die Sonne sich wieder hinter die Wolken schob.

Meine Cousinen wollten mir ihren Weinbauern zeigen. Der wohnt in Freinsheim. Ein wirklich hübsches Städtchen mit einem schnuckeligen Altstadtkern. Ich wäre ja gern erst durch die Gassen geschlendert, aber die Cousinen meinten, die gäbe es erst nach Weinverkostung. Dort gab es neben gefühlten 100 Sorten des Rebensafts auch Schmalzbrote, eine familiäre Atmosphäre und viel Tratsch. Ich wurde dann allerdings in dem Maße, in dem es dunkel zu werden drohte, immer unruhiger. Aber dann endlich! Freinsheim ist wunder- wunderschön. Fachwerkhäuser, Gässchen, Weinhöfe und eine intakte Stadtmauer. Ich hätte dort den ganzen Tag verbringen können.

Aber erstens wurde es dunkel und zweitens rief der nächste Programmpunkt: Die Ludwigshafener Kriminacht. 5 Minuten lasen verschiedene Krimiautoren aus ihren neuesten Werken vor, was mir am Anfang viel zu kurz erschien, sich aber schlussendlich als völlig ausreichend herausstellte. Ich, die ich bisher Krimis eher abgeneigt war, nur Ian Rankins Rebusbücher habe ich verschlungen, spielen sie doch alle in Edinburgh, entdeckte möglicherweise ein neues Changres für mich. Und weil ich ja nun einmal in Heidelberg war, habe ich mir in der Pause den neuesten Krimi von Wolfgang Burger gekauft. Und Todesfahrt von Michael Kibler. In Darmstadt war ich zwar noch nicht, aber das, was der Herr Kibler da in 5 Minuten vorgelesen hat, hat mich total begeistert.

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2 Kommentare leave one →
  1. Elfriede Kamm permalink
    November 20, 2011 9:58 pm

    Komisch, die Kriminacht wurde u.a. damit angekündigt, dass einige Pfälzer Autoren dabei wären. Seltsam, die einzige aus der Pfalz war Monika Geier, die bei Pirmasens wohnt. Der Rest kam aus Baden-Württemberg, Hessen oder gar Berlin (Jochen Senf).
    Es war also alles nur keine „Pfälzer“-Kriminacht. Auch mir und meinem Mann waren die einzelnen Beiträge der Autoren viel zu kurz.

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    • November 21, 2011 3:01 pm

      Ja, da fehlten mir als Sächsin die geographischen Kenntnisse, um das beurteilen zu können. Ich konnte grad noch erkennen, dass Berlin irgendwie nicht in der Gegend liegt, trotz des Crashkurses am Nachmittag.
      Insgesamt gesehen fand ich die Kriminacht aber recht gelungen. Etwas zu lang vielleicht. Und die Band, ja, die war die reinste Folter. Aber nicht für alle. Einer meiner Cousinen hat sie gefallen.

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