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Eine Nacht im Dschungel

November 6, 2011

Nachdem ich im September schon das Glück hatte, den Chefarchitekten des Gondwanalandes in einer sehr unterhaltsamen Präsentation über Planung, Bau und Inbetriebnahme dieser neuesten Attraktion des Leipziger Zoos referieren zu hören, verschlug es mich am Freitag Abend am Rand eines Kongresses selbst in die Urwald –WG.

Die Tropenhalle in der Pfaffendorfer Straße

Es gibt in der Tropenhalle nämlich ein hübsches Restaurant im Asiatischen Stil und seit November können die sogenannten Eventbereiche  auch für Veranstaltungen gebucht werden.

Am Freitagabend sah das dann so aus, dass, bevor es  ans Essen ging, jeder nach einem kleinen Sektempfang  am Unteren Dorfplatz eintauchen konnte in den aus 17000 Pflanzen bestehenden Urwald im Zentrum der Stadt.

Dorf im Gondwanaland

Tiere gab es freilich nicht viel zu sehen, die schliefen oder hielten sich, wie die nachtaktiven Katzen, lieber versteckt. Aber bei 500 verschieden Arten aus der Welt der Botanik gab es auch so genug zu entdecken, wenn auch nur spärlich beleuchtet.

Doch DigDig, Leguan, Komodo-Waran (der einzige in Deutschland lebende) und ein paar Krokodile störten sich nicht an den nächtlichen Besuchern und  Zwerg-Aguti und Faultier ließen sich sogar fotografieren.

Zwerg-Aguti

Zwerg-Aguti

Vorher gab es während einer  13minütige Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss Gamanil im Zeitraffer eine Einführung in die Entstehung des Lebens auf der Erde und die der Kontinente.

Vom  Baumwipfelpfad hat man selbst bei Dunkelheit einen guten Überblick und ansonsten  standen verteilt in der Tropenhalle Tierpflegerinnen, die bereitwillig alle aufkommenden Fragen beantworteten.

Und da ich mich zusammen mit zwei Biologen durch den Urwald schlug, konnte ich hie und da sogar den Namen mancher Pflanzen erfahren.

Ich gebe zu, ich war das erste Mal im Gondwanaland. Irgendwie hielt mich die Angst vor zu vielen Menschen bisher zurück. Nun werde ich einen Besuch bei Tage so schnell wie möglich nachholen. Ich weiß ja jetzt auch, wie ich mich anzuziehen habe, um die Wärme und 80%ige Luftfeuchtigkeit unbeschadet zu überstehen. Und das es in jedem Fall lohnt, danach noch im Restaurant einzukehren.

Ps.: Bis auf die Bilder im „tierfreien“ Vulkanstollen sind alle Fotos ohne Blitzlicht entstanden, deshalb möchte ich die schlechte Qualität entschuldigen

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6 Kommentare leave one →
  1. November 6, 2011 1:04 pm

    Immer wieder interessant bei Dir!

    Noch einen sehr schönen Sonntag

    Hilde

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  2. November 6, 2011 1:38 pm

    Schlechte Qualität? *kopfschüttel*

    Ich finde es sehr löblich, wenn nicht immer der Alibifunzelblitz eingesetzt wird. Es ist vor allem auch Können, wenn dann so gute Bilder dabei herauskommen!

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  3. November 6, 2011 2:59 pm

    Danke Ihr zwei! Mir ging es vor allem darum, die armen Tiere, egal ob sie nun schlafen oder durch die Gegend wuseln, nicht zu erschrecken

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  4. November 6, 2011 4:13 pm

    Es sind schöne Bilder, finde ich. Den starken Gegensatz zwischen Licht und Schatten finde ich gut, weil er genau das betont, was du beschreibst. Ich habe mit Interesse gelesen und werde mich nun wohl auch mal aufmachen müssen ins Gondwanaland.

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  5. November 6, 2011 5:10 pm

    Da musste ich direkt mal bei Wikipedia gucken, wie groß diese Halle ist. 13 Minuten Bootsfahrt? Mit Krokodilen als Begleiter, oder sind die woanders untergebracht?

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    • November 6, 2011 8:06 pm

      Ja, sie sind im Fluss. Die Krokodile. Allerdings sorgen spezielle Vorrichtungen dafür, dass sie den Booten nicht zu nahe kommen.
      „Probleme“ gibt es bis jetzt nur mit einem der Faultiere, dass, nicht faul, in Gegenden rum klettert, wo es nichts zu suchen hat, und mit den Totenkopfäffchen, die den Besuchern alles klauen, was nicht sicher verstaut ist

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