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Wintergäste

Oktober 19, 2011

Es ist soweit. Das Krähenvolk okkupiert die Bäume im Wohngebiet und die tägliche (Fahrrad)Fahrt zur Arbeit wird zum Hinternisparkour.

Noch betrifft es nur einen Straßenabschnitt, den es geschmeidig zum umfahren gilt. Doch bald wird die gesamte Straße „dicht“ sein, erfüllt vom Krächzen ihre nächtlichen Gäste und weiß gefärbt, von dem, was man so fallen läßt. Da möchte man mit Regenschirm unten durch fahren, was ein bißchen unpraktisch ist auf dem Fahrrad.

Später, wenn es länger dunkel bleibt, werden sie im Wohngebiet hin und her fliegen, sich mal da niederlassen und mal dort. Da muss man früh, wenn man das Haus verlässt, auf die Uhr schauen, um zu wissen, welchem Weg man heute nimmt. Denn, das muss man dem schwarzen Volk lassen, pünktlich sind sie. Nach einem genau festgelegten Plan lassen sie sich mal hier, mal da nieder. So jedenfalls war es in der letzten Saison. Und so wird’s wohl auch diese werden. Denn die Population sollte nicht groß gewachsen sein. Und eine zweite werden die  hier nicht zu lassen. Da kann man sich zum Glück drauf verlassen.

(Abends übrigens, also so zwischen 19:00 und 20:00 Uhr, da sitzen sie immer genau in den Bäumen, unter denen ich durch müsste, um in die Stammkneipe zu kommen.)

Durch den Park zur Arbeit fahren geht jetzt gar nicht mehr

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