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Gewichte und Mengen

August 7, 2011

Heute beim Zwetschgenkuchen backen, ist meine Küchenwaage kaputt gegangen. Und das, nachdem ich grad mal die Früchte abgewogen hatte und noch kein Mehl, keinen Zucker, nix.

Da zeigte sich wieder, wie gut es doch ist, noch das alte Kochbuch zu benutzen. Das, wo noch nicht nach Packungsgrößen von Dr. Ö oder dieser Farbenfirma gebacken und gekocht wird. Das, wo noch drin steht, wie man Lebensmittel haltbar macht, und zwar ohne dieses Fertigzeugs. Das beste aber ist der Abschnitt Gewichte und Mengen, anhand dessen frau auch weiter backen kann, wenn sie die Küchenwaage zerdeppert.  Und weil ich in den Tiefen meines Küchenschrankes sogar noch so einen Meßbecher fand, musste ich auch nicht darüber nachdenken, welche Tassengröße so in den 50ern wohl die gängigste gewesen sein  könnte.

Gewichte und Mengen

Die Küchenwaage aber gehört nun wohl zu den 300 Dingen, die ich nicht  brauche

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8 Kommentare leave one →
  1. August 8, 2011 9:21 am

    Sieht aus wie «Wir kochen gut» im grauen Harteinband … Und ich hätte hier auch noch eine – nein, sogar zwei Waagen (runterrollen), die ohne Strom funtionieren …

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    • August 8, 2011 10:40 am

      Stimmt! Ziehe ich jedem anderen Kochbuch vor. Außer natürlich solchen sehr speziellen wie Koschere Küche, Quiches und meinem Italienischen, die ergänzen das alte von Muttern geerbte gut.
      Dazu noch dieses schnöde alte Backbuch aus DDR-Zeiten, Taschenbuchformat und zig Mal geklebt.
      Da kann man noch schön mit einzelnen Ingredenzien kochen, die Brühe für den Eintopf selber herstellen statt Fertigzeugs in Wasser rühren. Und schmecken tut’s auch

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  2. August 8, 2011 9:59 am

    Das Kochbuchbild – wunderbar retroschick.

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  3. August 9, 2011 5:39 pm

    Ehrlich, Emil? Ich nehm immer das aus dem Kochbuch, S.177, das mit dem halben Liter Flüssigkeit, allerdings ohne Backpulver und Vollsoja. Und die Flüssigkeit ist Buttermilch. Ja! Lecker.
    ….
    Von 1984 soll das sein? Nee, meins ist von 1964

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    • August 9, 2011 7:37 pm

      Meines ist von – Moment, ich kram’s raus … Ja, könnte von 1963, also die Erstauflage sein (Leipzig C 1 als Ortsangabe).

      Und auf S. 177 habe ich unten notiert: 3/8 l Milch/Buttermilch, 175 g Mehl, 4 Eier, Salz – Männer brauchen doch sowieso mehr Eier 😉

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