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Von Quellgeistern und Bäumen

Juli 26, 2011

Am Wochenende habe ich mich auf eine teilweise seltsame Reise begeben.

Am Freitag Abend fuhren wir erst mal schön auf der Autobahn nach Thüringen.

Wir besuchten einen Freund, der L.E. schon vor der Wende verlassen hatte.

Bis dahin hatte uns unser gemeinsames Interesse an eßbaren Wildpflanzen und Kräutern hie und da zu gemeinsamen Sammelausflügen und Zubereitungsexperimenten zusammen  geführt.

Doch während ich nach der Geburt meiner 2. Tochter und ihren Allergien gegen alle Arten von Körnern, Müsli und sonstigem gesunden Zeugs wieder zu den üblichen Eßgewohnheiten zurückkehrte, hat mein alter Freund diese Leidenschaft perfektioniert.

Zudem arbeitet er als eine Art Ranger im größten zusammenhängenden Laubbaummgebiet Deutschlands, im Hainich.

So führte er uns am Samstag durch „seinen“ Wald.

Vorbei an dieser Linde,

Wiesen, die sich der Wald zurück erobern darf.

Ich lernte den Hainwachtelweizen kennen,

sah meine erste Elsbeere in echt,

einen komplett mit Fuchsbauten und Labyrinthen unterhöhlten Hügel.

Verspürte zwar keinerlei Energie an einem alten heiligen Ort,

traf dafür aber einen Erdgeist.

Und während ich mich dann doch wieder den Albernheiten der Zivilisation hingab,

sammelte unser alter Freund schon wieder Kräuter.

Am Sonntag dann verabschiedeten wir unsund erfreuten uns auf eigen Faust

fernab von Quellgeistern und  Heiligen Orten voller Magie,

fernab von Hellmännern und der Energie des Windes

an der Natur

und auch ein bißchen an Kultur.

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