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Busy in Bristol und Bath

Dezember 4, 2010

Oder Zufälle und Neuentdeckungen
Eintrag vom 23.26.11.2010, Bristol

Mein Netbook verwendet ein seltsames Schreibprogramm. Texte lassen sich nicht heraus kopieren, ich werde also nichts in meinem Blog posten können, bevor ich zu Hause bin.

Wie in London, war ich auch in Bristol der erste Gast meiner couchsurfer. Als ich bei Aline, sie ist eigentlich Brasilianerin, anfragte und sie zusagte, dass sie mich hosten könnte, war die Überraschung groß, als sie mir schrieb, dass ihr Freund, mit dem sie in Bristol zusammenlebt, nicht nur Deutscher, sondern auch noch Leipziger ist.

Noch größer dann die Überraschung in Bristol. Edgar ist nicht nur Deutscher und nicht nur Leipziger, er ist auch Neurobiologe und war früher an der Uni Leipzig. Jetzt ist er  Post Doc an der Uni Bristol. Das hat mir eine persönliche Führung durch das Biological Department eingebracht und die Facility war auch dabei. Und ein Gesprächsthema hatten wir beiden auch immer (ich meine, er hätte ja Maschinenbauingenieur sein können, dann hätten sich unsere Gespräche auf das Übliche beschränkt).

Seine Freundin Aline hat irgendwas mit Nachhaltigkeit in der Umwelt studiert, und das sogar in München. Deutsch kann sie deshalb trotzdem nicht, weil die Vorlesungen in Englisch waren. Eigentlich hat sie in Brasilien und in  den USA  Sozialwissenschaften studiert. In England ist sie wegen Edgar. 1 Jahr lang haben die beiden eine Fernbeziehung geführt, zwischen San Diego und Bristol, nun wohnen sie in einem schmucken Häuschen im Stadtteil Bedminster. Aline sucht noch Arbeit, Edgar ist, wie gesagt, an der Uni.

Die beiden haben einen schönen Kamin in ihrem Haus. Aber in Bristol darf man Kamine nicht benutzen, wegen des Feinstaubes. So waren Aline und ich am nächsten Tag während unseres Stadtrundganges in den Commercial Rooms, einem netten Restaurant, wo der Kamin noch brennen darf.

Aline hat mich sofort in Beschlag genommen. Eine wirklich liebenswürdige Gastgeberin. Wir haben geredet und geschwätzt, was das Zeug hält. Am nächsten Tag hat sie mir „ihr“ Bristol gezeigt. Den Llandoger Trow kannte sie allerdings nicht. Dafür hätte ich ohne sie nichts über Banksy erfahren, der vermutlich aus Bristol stammt und der seiner Heimatstadt viele Hauswandkunstwerke hinterlassen hat. Auch von der Tidenabhängigkeit des Avon… ich hätte mich höchstens gewundert, dass erst so wenig Wasser im Fluss ist, dann wieder so viel. Wahrscheinlich hätte ich aber gar nichts gemerkt und geglaubt, ich würde immer an einem andern Fluss lang wackeln. Vielleicht wäre ich mal verwirrt gewesen…

Den Donnerstag „musste“ ich allein verbringen. Ich bin nach Bath gefahren. Alle sind begeistert von dieser Stadt. Schön ist sie wirklich. Und da die Sonne scheint (bis auf den einen trüben Tag in London hatte ich bis jetzt wirklich Glück mit dem Wetter), macht das Rumlaufen auch Spaß. Und wenn man die Hand an einen der Gossendeckel legt, spürt man die Wärme der 42°C warmen Therme. Natürlich schaue ich mir auch das Roman Bath an, obwohl ich kein Museumsgänger bin. Aber so ein Bad… Ich hab sogar Glück mit dem Essen. Im Gegensatz zu dem Sandwich gestern in Bristol, schmeckt es hier einigermaßen.

Getoppt wird das kulinarische Vergnügen allerdings am Abend. Aline hatte ja die zwei Vorabende lecker gekocht, aber heute gehen wir Drei in die Factory. Eine Szenekneipe in einer alten Fabrik, wo es wirklich leckeres Essen gibt. Sie können also kochen, die Briten, und wenn sie wollen, ist es auch lecker. Mit dem Bier sieht es da schon anders aus. Aber in der Factory gibt es Foster. Abend gerettet

Die Fotoalben

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Bristol
Bath
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