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London zu Fuß

Dezember 3, 2010

Beitrag vom 20.11.2010
Das ist der Vorteil von couchsurfing. Wenn Dein Gastgeber genug Zeit hat, zeigt er Dir die Stadt. Und ein Einheimischer sieht seine Stadt meist ein bisschen anders als ein Reiseführer.
Melanie hat mich zuerst auf einen Markt unterhalb der London Bridge verschleppt. Borough Market. Das ist ein Bauernmarkt. Aber da gibt’s nicht nur Einheimisches, sondern auch Lebensmittel aus anderen Ländern. Brot aus Deutschland, Käse aus der Schweiz, Wurst aus Polen, Oliven aus ich weiß nicht wo, noch mehr Käse aus Holland und Österreich, Schinken aus Italien, Fleisch von ganz speziellen Britischen Rasseschweinen, aber auch von Zebras (???), Kängurus und so, und alles mögliche Meeresgetier. Dazu Chutney, Jam und Cakes. Tasty! Man kann fast alles probieren, außer das frische Gemüse. Ich hab zum ersten Mal Chutney gegessen. Nicht mein Fall! Außer dem mir Lemon, dazu haben wir uns durch alle möglichen Sorten von Käse und Wurst gefressen und die größten Brownies gekauft.
Von der London Bridge hatten wir dann einen Blick auf die Tower Bridge. Leider war es heute ziemlich neblig.
An der St. Paul’s Cathedral fand gerade eine Hochzeit statt. Eine Indische, mit 100 Gästen oder so. Die Europäischen Damen alle mit ihren Hütchen, die Herren im Smoking. Ein paar Inderinnen trugen Sari statt Hütchen.
Am Covent Garden dann der nächste Markt. Mehr zum Schauen als zum Kaufen. Zumal es dort eine Menge Unterhaltung durch teilweise großartige Straßenkünstler gibt. Das war wirklich das Beste dieser Art, was ich en Masse je so gesehen habe. Keine Musiker, sondern wirkliche Shows wurden da geboten.
Auf dem Weg zum Piccadelly Circus ging’s dann erst zum Leicester Square, wo es wohl 6 oder 7 Kino gibt. Amazing. Fleet Street, Oxford Street und Carnaby Street.. Ich weiß nicht wo wir überall noch waren. „Busy“ war es überall.
Gelandet sind wir schließlich in Soho (wo uns, jedes Klischée bedienend, tatsächlich ein Mann, nur in Slip und Highheels gekleidet, über den Weg lief), und in China Town waren wir zum Lunch. Dank meiner Stadtführerin musste ich nicht lange nach dem besten China Restaurant suchen. Und wirklich, ohne Mel wäre ich dran vorbei gerannt. Viel zu unscheinbar, aber richtig gut. Danach war es dunkel genug, dass wir die Lichter, in London ist schon für Weihnachten geschmückt, genießen konnten.
Überhaupt Weihnachten. Schon als ich den Bus von Stansted genommen habe, hat mich die Werbung im Radio verblüfft. Christmas Christmas Christmas. Da regen wir uns auf, dass schon ab August die Weihnachtsschokolade in den Regalen liegt. Hier wird man viel aggressiver auf das fest vorbereitet.
Dabei gibt es hier einen Laden, wo das ganze Jahr Weihnachten zu sein scheint: Hamley’s. Ein Spielzeugladen über 5 Etagen. 250 Jahre alt! 250!!! Und da wird nicht nur verkauft. Überall stehen Animateure rum, wirklich überall, und führen Spielzeug vor oder streuen einfach nur Seifenblasen. Amazing!

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